Undercover Camper

2023 VW Caddy California im Video-Fahrbericht

Undercover Camper: 2023 VW Caddy California im Video-Fahrbericht
Erstellt am 14. November 2022

Camping liegt weiterhin voll im Trend, und um im Sommer 2023 unbeschwert in die Sonne zu starten, ist jetzt die beste Zeit, sich nach dem passenden Camper umzusehen. Das seit Jahrzehnten beliebte VW-Modell aus Hannover in Form des VW Bulli California hat ja mit dem großen Bruder, dem Grand California auf Crafter-Basis, schon seit einer Weile gute Gesellschaft bekommen. Gleich zwei Nummern kleiner will nun auch der neue VW Caddy California von seinen Camper-Qualitäten überzeugen. Wir waren im kompakten California-Modell unterwegs und haben uns angeschaut, wie gut Campen auf kleinstem Raum funktioniert.

Fast auf T6.1-Level

Verfügbar ist der Caddy California gleich in zwei Längen, als normale Version und mit der von uns gefahren Maxi-Version mit 4,85 Meter Gesamtlänge. Damit liegt der Caddy Maxi gerade einmal 5 Zentimeter hinter dem T6.1 zurück, bietet aber dennoch fast alles wie sein großer Bulli-Bruder auch hat. Aufgrund des differenten Karosserieaufbaus wird’s jedoch deutlich enger im Innenraum.

Dank eines dreiteiligen und klappbaren Bettgestells finden trotzdem zwei Erwachsene ausreichend Platz zum Schlafen, für etwas mehr Kopffreiheit sorgt im Testwagen das große festverglaste Panoramadach. Wer allerdings gerne im Dunkeln schläft, muss sich gedulden. Zwar bieten die zahlreichen und großen Scheiben einen tollen Ausblick, lassen sich aber nur mit viel Zeit und Geduld abhängen. Selbst mit den magnetischen Vorhängen gelingt das nicht immer perfekt.

Wie umständlich das ist, zeigen wir Dir im Video.

Dafür entschädigt die Schlafgelegenheit mit angenehmen Komfort, der auf die brauchbare Matratze samt Teller-Lattenrost wie beim T6.1 und dem Grand California zurückzuführen ist. Zwei Taschen rechts und links vor den hinteren Fensterscheiben dienen als Schrank und erweisen sich in der Praxis als außerordentlich praktisch, versperren bei Rückwärtsfahren allerdings die Sicht. Hier sollte man besser auf die optionale Rückfahrkamera vertrauen. Die akustische Rückfahrhilfe PDC allein bringt nicht viel. Aufgrund des Camping-Ausbaus ist vom hinteren Warnsummer beim Rangieren selbst bei maximaler Lautstärkeeinstellung kaum etwas zu hören. Verantwortlich dafür dürfte die optional lieferbare Küchenzeile sein, die hinten links im Kofferraum platziert ist. Wer diese bestellt, muss im Gegensatz zum Bulli und Crafter zum Kochen bei Wind und Wetter ins Freie und bei geöffneter Heckklappe den Meisterkoch spielen.

Keine Abstriche gibt´s beim Fahrwerk. Im California wie auch in allen übrigen aktuellen Caddys begeistert besonders die Hinterachse. Sie kommt nun ohne nervige Blattfedern aus und besitzt stattdessen Schraubenfedern. Dadurch steigt der Fahrkomfort trotz der weiterhin eingebauten, aber abgeänderten Starrachse deutlich an. Angetrieben wurde unser Testwagen vom einzig lieferbaren TDI, der es immer auf 2.0 Liter Hubraum in unterschiedlichen, allerdings recht knapp abgestuften Leistungen bringt. Mehr als 122 PS sind aktuell nicht möglich, dafür aber Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb.

Vom Selbstzünder selbst hört man im Caddy kaum etwas. Mit einem Verbrauch um die fünf Liter ist der Diesel erstaunlich sparsam unterwegs und das trotz des Mehrgewichts durch den Camping-Ausbau. Weshalb allerdings trotz eines Basispreises für die Kurzversion von mindesten 32.748,80 € nur unlackierte, schwarze Stoßstangen und lediglich Halogenscheinwerfer an Bord sind, weiß wohl nur das Marketing.

57 Bilder Fotostrecke | Undercover-Camper: 2023 VW Caddy California im Detail #01 #02

Noch mehr zum VW Caddy California und weiteren Modellen verraten wir auf unserem Youtube-Kanal VAUMAXtv

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