Während der VW ID.3 bereits sein zweites Facelift erhalten hat, hat sich Cupra den Zwischenschritt gespart und legt jetzt mit einer umfangreichen Modellpflege des Cupra Born nach. Wir waren im aktuellen 2026er Modell unterwegs und verraten dir, was sich getan hat.
Schon auf den ersten Blick erkennst du den Born sofort. Die Änderungen fallen bewusst weniger radikal aus als beim ID.3. Zwar wurde die Front grundlegend überarbeitet, dennoch wirkt das Vorgängermodell dadurch nicht alt. Ein klarer Vorteil, gerade im Hinblick auf stabile Gebrauchtwagenpreise.
Neu ist die komplette Frontpartie. Die Scheinwerfer sind jetzt nahezu zweiteilig aufgebaut und verfügen pro Seite über drei markante Tagfahrlicht-Elemente. In den Topversionen, serienmäßig im VZ und optional in den anderen Varianten, kommt zudem Matrix-LED-Technik zum Einsatz. Insgesamt wirkt die Front deutlich aggressiver mit neuen Lufteinlässen, optimierten Air Curtains und einer ausgeprägten Shark Nose.
Auch bei den Rädern hat sich etwas getan. Zum Marktstart stehen 19- und 20-Zoll-Felgen zur Auswahl. Besonders bei den 20-Zöllern gibt es gleich drei neue Designs, während bei 19 Zoll zwei Varianten verfügbar sind. Neu und spürbar für die Fahrdynamik: Optional sind jetzt breitere 235er Reifen erhältlich, die für mehr Grip und bessere Performance sorgen.
Am Heck zeigt sich ebenfalls ein überarbeitetes Bild. Besonders ins Auge fällt das neue durchgehende Lichtband, das sich über die gesamte Fahrzeugbreite zieht – bekannt vom Leon und Formentor. Das Cupra-Logo ist jetzt direkt in die Leuchte integriert. Wer die Heckklappe öffnen möchte, findet die entsprechende Taste unterhalb des Leuchtenbands auf der rechten Seite, nahe des Rückfahrscheinwerfers.
Darunter sitzt ein neu gestalteter Heckstoßfänger mit einem auffälligen Diffusor, der den sportlichen Anspruch nochmals unterstreicht. Praktisch: Wie beim ID.3 gibt es nun auch beim Born eine Lösung für Fahrradträger. Hinter dem Kennzeichen verbirgt sich die Aufnahme für einen Kugelkopf, auf dem sich handelsübliche Träger montieren lassen. Eine klassische Anhängerkupplung bietet Cupra weiterhin nicht an. Kommen wir zum Fahren. Schon nach wenigen Metern merkst du, dass du in einem echten Cupra sitzt – vor allem in der Topversion VZ mit 326 PS. Die kleineren Varianten bekommen eine neue Motorengeneration. Hier ersetzt der APP350 die bisherigen Antriebe und wird zum Start in zwei Leistungsstufen angeboten: 190 und 231 PS.
Der VZ bleibt beim bekannten APP550-Antrieb mit 326 PS und 455 Nm Drehmoment. Einen Allradantrieb gibt es weiterhin nicht, es bleibt beim Hecktriebler. Dem Fahrspaß tut das keinen Abbruch. Im Gegenteil: Gerade im Sportmodus hängt der VZ extrem direkt am Strompedal und liefert ordentlich Schub.
Die wichtigsten technischen Daten im Überblick:
Leistung: 190 bis 326 PS
Drehmoment: bis zu 455 Nm
Antrieb: Heckantrieb
Batterie: bis zu 77 kWh netto
Reichweite: bis zu rund 570 km (WLTP)
0–100 km/h: ca. 5,6 Sekunden (VZ)
DC-Ladeleistung: bis zu 185 kW
AC-Laden: bis zu 11 kW
Ein neu entwickelter E-Sound sorgt zusätzlich für Emotionen. Hier hat sich Cupra an der Formel E orientiert. Der Klang ist präsent und macht durchaus Spaß, kann auf Dauer im Innenraum aber auch etwas dominant wirken. Sehr gelungen ist das neue digitale Cockpit. Der Tacho wächst auf 10,25 Zoll und bietet deutlich mehr Informationstiefe sowie eine bessere Darstellung. Endlich verschwinden auch die Touchflächen am Lenkrad. Stattdessen gibt es wieder klassische Drucktasten, die sich während der Fahrt deutlich besser bedienen lassen – auch wenn die Vielzahl an Funktionen zunächst etwas Eingewöhnung erfordert.
Die Head Unit wurde ebenfalls überarbeitet. Ein beleuchteter Touchslider erleichtert die Bedienung im Dunkeln deutlich. Das neue Infotainment basiert auf Android, arbeitet schnell, bietet eine gute Systemtiefe und ist over-the-air updatefähig. Neu ist auch ein integrierter Onlineshop, über den sich erstmals Apps und weitere Funktionen direkt ins Fahrzeug laden lassen.
Im Alltag überzeugt vor allem der neue Travel Assist mit Ampelerkennung. Im Stadtverkehr bremst der Born selbstständig bis zur Haltelinie an einer roten Ampel und fährt automatisch wieder an, sobald diese auf Grün springt. Das ist eine echte Entlastung im Stop-and-Go und macht das Fahren spürbar angenehmer.
Wir haben die kurze Testfahrt rund um Madrid jedenfalls mehr als genossen. Der Born wirkt erwachsener, moderner und gleichzeitig noch eine Spur dynamischer.
Wer mehr sehen und hören möchte, schaut sich am besten jetzt unser Video auf unserem YouTube-Kanal an. Alle Infos zum Born, zum VZ und auch zum Vorgängermodell findest du dort. Lass gerne einen Like da und abonnier den Kanal.
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