Mercedes hat es mit S-Klasse und EQS jüngst vorgemacht – jetzt stellt auch BMW sein überarbeitetes Aushängeschild vor: den Doppelpack aus 7er und elektrischem i7. Optisch hat sich gerade an der Front einiges getan, denn die neue Generation fährt selbstbewusster vor als je zuvor. Die Zeiten filigraner Formen sind markenübergreifend bei den Luxusmodellen vorbei. Hier bestimmen die Kunden in Asien und den USA den Auftritt – in Europa ist die Nachfrage mittlerweile überschaubarer geworden. Das sieht man auch dem neuen BMW 7er sowie seinem elektrischen Zwillingsbruder i7 an.
Während das Modell an Seitenlinie und Heckansicht nur leicht überarbeitet wurde, gibt es von vorn einen stattlichen Auftritt. Ein massiger Kühlergrill und noch stärker voneinander getrennte Lichtelemente sorgen für einen durchaus polarisierenden Look – am nötigen Prestige mangelt es ihm dabei nicht.
Der Markt ist kleiner geworden
Audi hat sich mit dem A8 überraschend aus der Luxusklasse verabschiedet, sodass der BMW 7er aus Dingolfing nur noch zwei direkte Gegner hat – die Mercedes S-Klasse und das bisher mäßig erfolgreiche EQS-Elektromodell. Mehr über die aktuelle Lage im Luxussegment liest du hier: https://www.motor1.com
Bei BMW bekommst du beide Antriebsarten nach wie vor in einem Kleid. Du hast die Wahl zwischen Plug-in-Hybrid, effizientem Dieselantrieb oder der rein elektrischen i7-Version. Das Basismodell ist der 294 kW / 400 PS starke BMW 740 xDrive mit einem Einstiegspreis von 117.900 Euro – die eigentliche Grundversion des 735 wird in Europa nicht angeboten. Darüber rangieren die i7-Elektromodelle i7 50, i7 60 und i7 M70, allesamt obligatorisch mit Allradantrieb, einem 112-kWh-Akku und einem Leistungsspektrum von 335 kW / 455 PS bis 500 kW / 680 PS.
Die Preise liegen zwischen 121.400 und 182.400 Euro. Unverändert wichtig für Europa bleibt der 230 kW / 313 PS starke BMW 740d xDrive ab 122.900 Euro – wie alle Verbrenner ohne PHEV-Modul, aber mit einem 48-Volt-Bordnetz ausgestattet. Die beiden Plug-in-Hybriden BMW 750e und 760e leisten 360 kW / 489 PS sowie 450 kW / 612 PS und bieten elektrische Reichweiten von bis zu 82 Kilometern.
Während Mercedes beim überarbeiteten EQS-Topmodell auf ein zeitgemäßes 800-Volt-Bordnetz umgestiegen ist, bleibt BMW bei der bisherigen 400-Volt-Technik. Die maximale Ladeleistung steigt jedoch auf 250 kW, die maximale Reichweite beträgt rund 720 Kilometer. Technische Hintergründe zu aktuellen Elektroantrieben und Ladesystemen findest du auf https://www.adac.de
An das neue Cockpit musst du dich erst gewöhnen. Die bekannte Aufteilung mit gut ablesbaren Instrumenten hinter dem Lenkrad und einem zentralen Bildschirm wurde durch das sogenannte Panoramic Display ersetzt, das bereits mit dem neuen BMW iX3 eingeführt wurde. Das damit kombinierte, voluminöse Lederlenkrad mit neuen Tastern bleibt Geschmacksache. Wichtige Bedienfunktionen steuerst du entweder per Sprache oder über einen zentralen 17,9-Zoll-Touchscreen. Neu hinzugekommen ist ein 14,6-Zoll-Beifahrerdisplay, das bisher fehlte. Das Fahrerassistenzsystem der Stufe drei – bisher nur in Deutschland bis Tempo 60 verfügbar – wurde gestrichen. Stattdessen reicht nun das Level-2+-System aus BMW 5er und i5 für teilautonomes Fahren. Mercedes hatte diesen Schritt bei S-Klasse und EQS bereits zuvor vollzogen.
Der Produktionsstart im BMW Group Werk Dingolfing und die Markteinführung in Deutschland beginnen ab Juli 2026.
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