Die neue VW-Namensstrategie ist schon seit einiger Zeit bekannt: Aus dem ID.4 wird der ID. Tiguan, aus dem ID.2 der ID. Polo, und aus dem kompakten ID. SUV – der bislang keinen offiziellen Namen hatte – bleibt es beim ID. Cross.
Bei der Zukunft des Golf wird es jedoch besonders spannend. Die nächste Generation müsste in spätestens zwei bis drei Jahren auf den Markt kommen, und Volkswagen hat bereits die Weichen gestellt – radikaler, als man zunächst denkt. Denn die Produktion des Golf wird komplett nach Mexiko verlagert. Damit wird seit 1975 erstmals kein Golf mehr im Stammwerk Wolfsburg gefertigt.
Stattdessen setzt Volkswagen bei der kommenden Golf-Generation – dem Golf 9 – offenbar vollständig auf ein Elektro-Modell. Eine erste Silhouette gestern bereits bei der Betriebsversammlung in Wolfsburg gezeigt und gibt einen Ausblick auf die Perspektive und Zukunft des Modells. Ein Wolfsburger Werk ohne Golf-Produktion ist kaum vorstellbar, schließlich hat der Golf VW zu dem gemacht, was es heute ist. Auch wenn andere Modelle den Golf mittlerweile überholt haben, bleibt er das am meisten produzierte Modell der Marke – noch vor dem Käfer.
Mit dem ID. Golf würde das Werk Wolfsburg seine Golf-Montagelinie zurückbekommen. Doch das allein reicht nicht: Die Verlagerung der Golf-Produktion der achten Generation nach Mexiko eröffnet dem Verbrenner weiterhin Chancen. Zum einen sind viele Märkte noch nicht vollständig auf Elektroautos umgestellt, zum anderen konnte sich ein rein elektrifiziertes Modell bislang nicht als alleiniges Angebot durchsetzen.
Mit der Produktion „Made in Mexiko“ könnte der Golf in der achten Generation somit deutlich länger im Angebot bleiben als die regulären zwei bis drei Jahre eines normalen Modellzyklus. Ein größeres Facelift – wie damals vom Golf 5 zum Golf 6 – könnte den Golf 8 ohne die enormen Entwicklungskosten einer echten neuen Generation faktisch zu einem Golf 9 machen.
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