Kurz vor seiner Weltpremiere zeigt sich der Cupra Raval bei finalen Wintertests erstmals komplett ungetarnt. Hinter dem Raval steckt das neueste Modell der spanischen Performance-Marke: ein vollelektrisches Kompakt-SUV auf der weiterentwickelten Volkswagen-Plattform MEB Evo.
Erstmals kommt hier ein Front-Elektromotor zum Einsatz der 226 PS leistet. Die neu entwickelte E-Maschine APP290 (290 Nm Drehmoment) sitzt vorn und quer eingebaut. Der Motor ist besonders schlank und axial ausgelegt, die Leistungselektronik deutlich kompakter als beim ID.3 oder Born und seitlich am Aggregat montiert.
Dank Cell-to-Pack-Bauweise wiegt der Cupra Raval lediglich 1.600 Kilogramm. Zur Wahl stehen zwei Batterie-Größen, 37 kWh LFP-Akku: bis 300 km Reichweite, 90 kW DC, 10–80 % in 27 Minuten. Die gößere 52 kWh NMC-Batterie schafft bis 400 km Reichweite, 130 kW DC, 10–80 % in 23 Minuten.
Bemerkenswert ist vor allem, dass der Raval bereits jetzt ohne Tarnung unterwegs ist – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Premiere unmittelbar bevorsteht. An der Front trägt das Modell bereits die neue Cupra-Designsprache mit markanter Lichtsignatur.
Auffällig sind zudem die elektrisch ausfahrbaren, versenkbaren Türgriffe. Dieser Trend könnte aufgrund neuer Regularien im chinesischen Markt künftig wieder verschwinden. Dennoch bringen einige Hersteller entsprechende Systeme aktuell noch neu in den Markt – zuletzt etwa beim Volvo EX60. Das Video und den ausführlichen Bericht dazu gibt es jetzt bei uns.
Mit einer Länge von knapp über vier Metern dürfte der Raval im klassischen Polo-Segment rangieren. Größentechnisch ordnet er sich in etwa auf dem Niveau des Volkswagen T-Cross und des Škoda Kamiq ein.
Seat investiert massiv in Produktion, Batterielogistik und neue Farben – auch der VW ID. Polo läuft hier vom Band.
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