Die Tankstellenpreise sind im Februar im Vergleich zum Januar spürbar gestiegen. Die Monatsauswertung durch den ADAC ergab für den Liter Super E10 im Februar im bundesweiten Mittel 1,760 Euro und damit 2,1 Cent mehr als im Vormonat. Für Diesel mussten Autofahrer im Schnitt 1,722 Euro je Liter bezahlen – ein Plus gegenüber dem Januar von drei Cent. Begleitet wurde der Preisanstieg von einer Verteuerung des Rohöls der Sorte Brent, das zuletzt meist um die Marke von 70 US-Dollar gependelt ist. Im Januar lag der Preis oftmals deutlich niedriger.
Die Monats-Höchstpreise am 28. Februar waren aus Sicht des ADAC ein Vorbote auf den jetzt drohenden Preisanstieg aufgrund des Krieges im Iran und der gesamten Golfregion mit der Sperre der Straße von Hormus, über die täglich rund ein Fünftel der globalen Öltransporte abgewickelt wird. Mit der Eskalation im Nahen Osten ist zum Wochenende und auch heute der Rohölpreis kräftig gestiegen. Kostete ein Barrel Rohöl der Sorte Brent am 27. Februar noch rund 72 US-Dollar, lag er am Montagmorgen, 2. März bereits bei rund 80 US-Dollar. In der Folge waren auch die Preise an den Tankstellen am heutigen Montagvormittag um etwa fünf Cent je Liter höher als noch am Freitag.
Teuerster Tag zum Tanken war das Monatsende: So kostete ein Liter Super E10 am 28. Februar im Schnitt 1,789 Euro, Diesel 1,754 Euro. Am günstigsten war Super E10 am 5. Februar mit 1,736 Euro, Diesel am 18. Februar mit 1,700 Euro je Liter.


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