Volkswagen R kehrt 2027 auf die Nordschleife zurück — und zwar mit einem echten Rennfahrzeug. Zum 25-jährigen Bestehen der Performance-Submarke gibt es keinen weiteren Jubiläumsaufkleber, sondern einen Golf R, der beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen soll. Entwicklungspartner ist Max Kruse Racing, mit dem VW bereits beim 24h-Rennen zusammengearbeitet hat.
Das "R" in Volkswagen R stand von Anfang an für Racing — und genau das soll 2027 wieder sichtbar werden. Seit 2002, als der Golf R32 mit VR6-Motor, Allradantrieb und dem ersten DSG in der Golfklasse das Segment neu definierte, positioniert sich die Marke als das sportlichste, was Wolfsburg im Serienprogramm zu bieten hat.
Vier Rallye-WM-Titel mit dem Polo R WRC und spektakuläre Elektro-Rekorde mit dem ID.R gehören zur Geschichte, doch ein direktes Engagement beim härtesten Tourenwagenrennen der Welt fehlte bislang im Lebenslauf.
Das soll sich 2027 ändern. Die Basis ist der aktuelle Golf R mit 4MOTION-Allradantrieb, der für die Anforderungen der Nordschleife zur Rennversion weiterentwickelt wird. Technische Details gibt Volkswagen noch nicht preis — aber wer sich das Showcar Golf R 24H ansieht, das aktuell im Ringboulevard am Nürburgring zu sehen ist, bekommt eine erste Ahnung, in welche Richtung das Projekt geht.
Auf Teamseite trägt Benjamin Leuchter die Verantwortung. Der MKR-Mitgründer ist kein Unbekannter in der VW-Welt: Als Test- und Entwicklungsfahrer war er maßgeblich an der Abstimmung der aktuellen R-Modelle beteiligt. Das bringt eine direkte Verbindung zwischen Serienentwicklung und Rennsport mit sich — und genau das ist offenbar das Ziel. Volkswagen R will nicht einfach nur Punkte sammeln, sondern die technische Entwicklung unter echten Rennbedingungen erproben.
Für die VAU-MAX-Leser, die die letzten drei Jahre die Läufe des Golf GTI Clubsport in der Eifel verfolgt haben: Das Kapitel GTI beim 24h-Rennen ist damit offiziell beendet. Das neue Kapitel trägt ein R.
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