VIDEO: 1 of 71 - Darum ist das der Traumgolf

VW Golf 2 Limited No. 42 im VAU-MAX.de-Check

VIDEO: 1 of 71 - Darum ist das der Traumgolf: VW Golf 2 Limited No. 42 im VAU-MAX.de-Check
Erstellt am 4. Juli 2019

Er ist das, was man einen Mythos nennt, der Golf 2 Limited. Kein anderes Golf-Modell ist derart gesucht und derart faszinierend zugleich. Wir hatten die Chance, uns das Modell einmal genauer anschauen zu können, und das nicht im Museum sondern in freier Wildbahn.

Der im Jahr 1989 gebaute Limited ist durchaus als Vorgänger von Modellen wie den Golf GTI TCR, Clubsport S oder den Golf R32 anzusehen. Dabei sieht man dem Limited seine Performance kaum an. Einzig und allein der blau umrandete Kühlergrill und seine Volkswagen Motorsport-Plakette geben ihn zu erkennen. Und Volkswagen Motorsport war es auch, wo das Projekt Golf Limited in Handarbeit realisiert wurde und 71 Exemplare entstanden. Gerüchten zufolge sollen sogar 72 Modelle gebaut worden sein, denn auch das Fahrzeug mit der Nummer 0 von 71 soll als Versuchs- und Testfahrzeug entstanden sein.

Genau 68.000 DM Mark kostete ein Limited im Jahr 1989, für den keine weiteren Extras oder Sonderausstattungen bestellbar waren. In Anbetracht seiner Serienausstattung war das auch kaum nötig, denn im Lieferumfang inbegriffen waren unter anderem vier elektrische Fensterheber, ein Schiebedach, elektrisch verstellbare Außenspiegel, ABS, Zentralverriegelung sowie eine schwarze Volllederausstattung mit Sitzheizung.

Nicht einmal die Farbe war wählbar. Alle Limited wurden im dezenten Farbton LA9V „Brillant-schwarz-metallic“ lackiert, der optisch perfekt zur schlichten Karosserie des Golf 2 passt. Dass der Limited stets über vier Türen verfügt, ist keinesfalls ein Zufall, denn die Karosserie des 4-Türers fällt durch seine kleineren Türausschnitte etwas verwindungssteifer als die des 2-Türers aus. Zur weiteren Struktursteifigkeit trägt zudem die geklebte Frontscheibe beim Limited bei.

Ansonsten hält sich der Limited mit seinen kleinen CL-Stoßstangen optisch dezent zurück. Nur Kenner bemerken, dass es sich beim Frontstoßfänger um ein Teil des US-Modells handelt. Die originalen 15 Zoll großen BBS RM-Felgen waren 1989 nur am Corrado zu bekommen, erst ab 1990 fanden diese dann auch am GTI ihre Verwendung. Bei dem hier vorgestellten Exemplar hat sein Besitzer, Guido Schreur, noch einmal nachgelegt und die Serienräder gegen BBS-RS 315 Räder in 17 Zoll getauscht. Zusätzlich verringert ein Gewindefahrwerk die Bodenfreiheit. Bei Bedarf lassen sich die Modifikationen jederzeit zu 100% zurückrüsten.

Hielt sich Volkswagen Motorsport bei der Optik des Limited zurück, drehten die Entwickler unter der Haube voll auf. Hier kombinierte man den drehfreudigen 16V-Motor mit dem drehmomentstarken G60 des Corrado und Passat. Heraus kam der legendäre 16VG60-Motor mit dem Kennbuchstaben 3G, der aus 1,8 Liter Hubraum für die damalige Zeit sagenhafte 210 PS mobilisierte, fast 100 PS mehr als seinerzeit der GTI hatte. Die auffälligste Änderung am 3G-Motor ist die nach hinten zur Spritzwand hin versetzte Lichtmaschine, die damit ihren Platz für den G60-Lader freigibt. Die Ansaugbrücke stammt vom Scirocco 1, der 90°-Bogen, der sie mit der Drosselklappe verbindet, ist ein VW-Motorsport-Teil.

Für die passende Traktion sorgt der VW-eigene Allradtrieb Syncro, der bei Bedarf einen Teil der Motorleistung an die Hinterachse leitete und den Limited noch exklusiver macht. Dank Syncro verfügt der Limited so über eine Einzelradaufhängung an der Hinterachse, was für noch mehr Fahrdynamik sorgt. Wie viele Limited-Exemplare heute noch existieren, ist derzeit nicht bekannt.

Alle Details des Golf 2 Limited findest du in der Fotostrecke

56 Bilder Fotostrecke | Der Traumwagen schlechthin: 1989er VW Golf 2 Limited 16VG60 - alle Details #01 #02

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