Undercover – Elektrischer „Karoq“ Video-Check

Neuer 2025er Skoda Elroc im ersten Fahrbericht

Undercover – Elektrischer „Karoq“ Video-Check: Neuer 2025er Skoda Elroc im ersten Fahrbericht
Erstellt am 1. Juli 2024

Skoda legt mit dem Elroq das elektrische Gegenstück zum Karoq auf. Der darf auch nach dem Marktstart des Elroq Anfang 2025 weiterhin im Programm bleiben, denn so ganz will und kann man sich nicht vom Verbrenner trennen.

Wer es dennoch wagt, bekommt mit dem Elroq einen geschrumpften Enyaq, da sich beide Modelle die bekannte MEB-Plattform teilen. Allerdings fällt der neue Elroq mit einer Länge von 4,45 Meter rund 16 Zentimeter kürzer aus als der Enyaq. Das liegt vor allem am kürzeren Heck und damit einem etwas kleineren Kofferraum, der es aber immer noch auf 470 Liter bringt. Legt man die Rückbank um, sind bis zu 1.580 Liter drin.

Unter dem noch getarnten Blech steckt bekannte Technik. Los geht´s mit dem Basis-Elroq, der schlicht die Bezeichnung „50“ tragen wird. Er besitzt 170 PS im Heck und die nutzbare Kapazität des 52-kWh-Akkus soll für 350 Kilometer Reichweite sorgen. Etwas mehr Akkuperformance, nämlich 59 kWh (netto), bietet das „60“er Modell, das zudem mit einem stärkeren 204-PS-Heckmotor ausstaffiert ist. Wie schon der Enyaq wird auch der Elroq als „85“er Modell die neuste Heckmaschine in Form des APP550-Antriebs bekommen. Seine 286 PS sind stets in Verbindung mit dem größten lieferbaren Akku mit 77 kWh zu haben, der für bis zu 560 Kilometer Reichweite gut sein soll. Gleiche Akku-Kapazität, aber mit anderen Zellen, bietet das Allradmodell „85x“, das es auf 299 PS Systemleistung bringt und sich mit bis zu 175 kW aufladen lässt.

Optisch lässt unser Testwagen noch nicht all zu viel erahnen. Skoda verspricht aber selbst, dass der Elroq als erstes Modell der Marke das neue Gesicht „Modern Solid“ tragen wird. Einen ersten Eindruck davon vermitteln die Tschechen in Form eines ersten Teaser-Videos. Wir durften dennoch eine Runde im 80er Modell mit 286 PS drehen. Der schiebt nicht nur im ID.7 ordentlich los, sondern auch im Elroq wird jede kleine Bewegung des Fahrpedals in Vortrieb umgesetzt. Windgeräusche sind trotz der unvorteilhaften Tarnfolie kaum zu hören, lediglich die Abrollgeräusche der Reifen sind zu vernehmen. Dank des niedrigen cW-Werts von 0,24 leitet der Elroq den Fahrtwind sauber um sein Karosseriekleid herum, was sich in Form von mehr elektrischer Reichweite und weniger Windgeräuschen positiv bemerkbar macht.

Im Innenraum setzt Skoda auf Bekanntes aus der Skoda-Welt. Wer sich die aktuellen Modelle der Marke ansieht, wird im Elroq schnell viele Parallelen wiederfinden. Fahrassistenzsysteme wie die aktuelle Version des „Travel-Assist“ oder eine Ein- und Ausparkfunktion via Handysteuerung hat der Newcomer an Bord.

Seine Premiere feiert der Elroq übrigens am 1. Oktober 2024, parallel soll es direkt mit der Bestellfreigabe losgehen. Über Preise will man offiziell noch nicht sprechen, zu erwarten ist ein Grundpreis ab rund 35.000 Euro für die kleinste 50er Version.

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