Wir fuhren das neue City-SUV T-CROSS bereits lange vor der Präsentation!

2019 VW T-CROSS im Video-Fahrbericht

Wir fuhren das neue City-SUV T-CROSS bereits lange vor der Präsentation!: 2019 VW T-CROSS im Video-Fahrbericht
Erstellt am 11. Juli 2018

Erlkönige - diese getarnten Versuchsträger kommender Modelle werden meist durch spezialisierte Fotografen aus der Deckung "abgeschossen". VAU-MAX.de hingegen kam auf Einladung von Volkswagen in den Genuss, bei einem exklusiven Event das neue City-SUV T-Cross, das erst Mitte 2019 beim Händler stehen wird, bereits ausgiebig zu fahren!

I am more - der T-Cross besetzt ein neues Segment!

Nachdem VW mit dem neuen VW Touareg gerade am obersten Ende des Produktportfolios eine neue Referenz unter den SUV gesetzt hat, kümmern sich die Wolfsburger nun um das andere Ende der Modellpalette. Noch unterhalb des VW T-Roc besetzt VW demnächt die im Moment sehr populäre Sparte der City-SUV. Der "T-Cross" basiert auf der Plattform MQB A0 und ist somit dem aktuellen VW Polo (AW) zuzuordnen. Volkswagen legt viel Wert darauf, dass der T-Cross mehr ist als ein hoch gelegter Polo. Daher investierte man viel Mühe und Geld, um dem neuen Modell einen komplett eigenständigen Charakter zu geben. Wir durften dem Neuen fast ein Jahr vor seiner Markteinführung genauer auf den Zahn fühlen.

Das teuerste Testauto der VAU-MAX-Geschichte!

Beim "Covered Drive" durften wir den noch getarnten Prototypen bewegen. Das sind authentische Testträger, die seit Monaten im Testbetrieb laufen und in Handarbeit gefertigt werden. Daher sind diese Autos praktisch unbezahlbar. Die Presseabteilung beziffert den Wert eines solchen Prototypen auf ca. 1.000.000 Euro. Somit ist dieser T-Cross das mit Abstand teuerste Fahrzeug, das je ein VAU-MAX.de-Redakteur bewegen durfte! Bevor wir jedoch in das getarnte Objekt der Begierde kletterten, gab es erstmal ein sehr interessantes Briefing. In einem streng abgesicherten Raum duften wir einen exklusiven Blick auf das ungetarnte Fahrzeug werfen. Im Gegensatz zum ebenfalls auf der MQB A0-Plattform basierenden Seat Arona legte VW den Fokus auf ein freches, progressives Design.

Frisch und frech - der Neue setzt sich ab!

Auffallend hoch baut die Frontpartie, charismatisch designt, mit einem großen Grill und dort integrierten Scheinwerfern. Mit verantwortlich für diese ausgeprägte Höhe ist die Motorhaube. Der untere Bereich der Frontpartie setzt sich mit Details wie den prägnant eingefassten Nebelscheinwerfern in Szene. Das Tagfahrlicht ist bei den T-Cross-Versionen mit H7-Scheinwerfern in das Modul der Nebelscheinwerfer integriert; im Fall der LED-Scheinwerfer befindet sich das Tagfahrlicht indes oben im Scheinwerfergehäuse. Seitlich teilt eine scharf geschnittene Charakterlinie die Flächen. Sie formt hinten eine kraftvolle Schulterpartie und prägt im Heck ein neues Volkswagen-Designelement: das quer über die Heckpartie gespannte und von einer schwarzen Blende eingerahmte Reflektorband. Dieses Feature soll in Zukunft auch bei anderen VW-Modellen Einzug halten, dass sogar beleuchtet, wie wir auf Nachfrage erfuhren. Mit 12 Außenfarben und einer optionalen "Bicolor"-Lackierung mit schwarem Dach kann man den T-Cross nach Belieben individualisieren. Zudem wurde neben den bekannten Linien "Trendline", "Comfortline", Highline" und natürlich "R-Line" eine neue "Designline" eingeführt, die mit farbigen Akzenten innen und außen für noch mehr Frische sorgt.

Voll variabler Innenraum mit viel Platz!

Das kompakteste VW-SUV misst 4.107 mm in der Länge und 1.558 mm in der Höhe. Damit ist der T-Cross 5 cm größer als ein Polo. Gleichwohl treten der T-Cross und Polo im gleichen A0-Segment an. Zur Einordnung: Golf und T-Roc sind A. T-Cross und Polo mischen die Klasse A0 darunter auf. Überraschend viel Raum bietet das neue SUV. Mit dafür verantwortlich ist der Modulare Querbaukasten, kurz MQB. Diese innovative Basis zieht die Vorderachse weit nach vorn und sorgt so für ein Plus an Radstand, an Innenraum und an Stauvolumen. Letzteres ist zudem variabel: Je nach Situation kann die Rücksitzbank serienmäßig längs verstellt werden – für mehr Beinfreiheit oder mehr Kofferraum (385 bis 455 Liter). Das maximale Ladevolumen markiert dabei einen Bestwert im Segment. Weitere Flexibilität bietet die umklappbare Beifahrersitzlehne. Typisch für einen SUV ist die hohe Sitzposition im T-Cross: Man sitzt glatte 10 Zentimeter höher als im Polo; die erhöhte Blickperspektive aus dem T-Cross heraus wird über eine größere Bodenfreit und die Sitzanlage realisiert.

Noch geheim: Das Interieur!

Das Interieur durften wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht fotografieren oder filmen. Ein bisschen Spannung sollte den Interessenten ja noch erhalten bleiben. Wie wir aber bereits sehen konnten, erhält der T-Cross ein frisches Cockpit, dass sich zwar am Polo orientiert, sich aber auch vom Touareg inspirieren ließ. Vor allem die farbigen Dashboards, die man sogar in 3D-Optik bestellen kann, sorgen für einen frechen, frischen Look. Der T-Cross erhält außerdem optional ein digitales Cockpit mit einem 8-Zoll-Infotainment-Touchscreen und einem „Active Info Display“ (Instrumente) der neuesten Generation. Intuitiv ist die Bedienung gestaltet. Für eine optimale Vernetzung und ausreichend Energie der Smartphones sorgen vier USB-Anschlüsse (zwei vorne, zwei im Fond) und das Wireless Charging. Das optionale, schlüssellose Schließ- und Startsystem „Keyless Access“ macht den Zugang zum T-Cross komfortabler; der ebenfalls auf Wunsch erhältliche Fernlichtassistent „Light Assist“ sorgt indes automatisch dafür, dass der Fahrer, wann immer möglich, mit Fernlicht unterstützt wird.

Vier Motoren für ein Halleluja!

Angetrieben wird der mit bis zu 18 Zoll großen Rädern ausgestattete T-Cross von vier Turbomotoren. Alle Benziner (TSI) sind mit einem Otto-Partikelfilter kombiniert; sie leisten 70 kW / 95 PS, 85 kW / 115 PS und 110 kW / 150 PS. Der Diesel (TDI) ist 70 kW / 95 PS stark. Wir durften bei unserer längeren Ausfahrt das Basismodell mit 95-PS-Benziner und Fünfgang-Schaltgetriebe bewegen. Der Motor, der bereits aus anderen Modellen gut bekannt ist, macht auch im T-Cross eine gute Figur. Natürlich ist der kernige Dreizylinder mit nur einem Liter Hubraum keine Sportskanone, man hat aber niemals das Gefühl, untermotorisiert unterwegs zu sein. Vor allem im unteren und mittleren Drehzahlbereich hat das kleine Triebwerk ordentlich Druck und zieht sauber durch.

Deutlich interessanter dürfte der Top-TSI mit 1,5-Liter-Hubraum, 150 PS und 7-Gang-DSG sein. Eine GTI-Version des T-Cross ist nach derzeitigem Stand nicht geplant. Das Fahrwerk, das in unserem Prototypen noch nicht ganz der finalen Abstimmung entsprach, zeigte sich bereits jetzt mit einer straffen, aber dennoch komfortablen Grundeinstellung. Auch die Lenkung, seit Jahren eine Domäne der Wolfsburger, war perfekt abgestimmt. Über den Fahrprofilschalter kann sich jeder zudem seine perönliche Einstellung von Lenkung, Gaspedalkennlinie und Schalt-Charakteristik (bei DSG) wählen. Adaptive Dämpfer hingegen wird der T-Cross nicht bekommen, ebensowenig wie einen Allradantrieb. Ein echtes City-SUV eben.

Wer mehr sehen will, klickt sich durch unsere große Galerie: 72 Bilder Fotostrecke | Der neue VW T-Cross : Wir fuhren den neuen City-SUV bereits lange vor der Premiere! #01 #02

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