Volkswagen kündigt ID.3 Facelift für 2023 an

So will VW den ID. 3 überarbeiten

Volkswagen kündigt ID.3 Facelift für 2023 an: So will VW den ID. 3 überarbeiten
Erstellt am 5. Dezember 2022

Der Druck im E-Auto-Geschäft wächst. Das bekommt auch Volkswagen zu spüren und arbeitet deshalb mit Hochdruck an der ersten ID.3-Produktaufwertung. Diese soll bereits im Frühjahr 2023 anstehen und damit etwas eher als üblich. Das wiederum zeigt, dass man die Kritik der Kunden ernst nimmt, die sich seit Marktstart über Software-Probleme und die billige Materialqualität im Innenraum beklagen. Mit dem dem Facelift soll sich das aber ändern.

Der neue ID.3 soll demnach dem den Anspruch an Wertigkeit, Design und Nachhaltigkeit heben. Das Design wird erwachsener, die Materialien im Innenraum hochwertiger“, sagt Imelda Labbé, Vorständin für Vertrieb, Marketing und After Sales bei Volkswagen. Zahlreiche Vorschläge von Kunden wurden als Produktverbesserungen und Anreicherung der Serienausstattung aufgenommen und umgesetzt: „Die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden stehen bei uns im Mittelpunkt. Deswegen hören wir genau zu und richten unser Produktportfolio an ihren Anforderungen aus“, fügt Labbé hinzu.

Der neue ID.3 wird mit der neuesten Software-Generation ausgeliefert. Diese verbessert die Systemperformance und ist in der Lage, Updates Over-the-Air zu empfangen. Zudem wurde die Serienausstattung angereichert: ein Display mit 12-Zoll-Diagonale (30,5 Zentimeter) sowie der herausnehmbare Gepäckraumboden und die Mittelkonsole mit zwei Becherhaltern sind nun serienmäßig. Funktionen wie Plug & Charge und der intelligente E-Routenplaner machen das Ladeerlebnis im neuen ID.3 noch einfacher und komfortabler. VW setzt im ID.3 voll vernetzte Assistenzsysteme der neuesten Generation ein. Beste Beispiele sind der optional erhältliche „Travel Assist mit Schwarmdaten“ und der „Park Assist Plus mit Memory-Funktion“.

„Der ID.3 zeigt, wie wir unserem Anspruch bei Volkswagen gerecht werden, hochwertige Technologien und Innovationen bis in die Kompaktklasse anzubieten. Das spiegelt sich nicht zuletzt in neuen Komfort- und Assistenzsystemen wider: Mit der Nutzung von Schwarmdaten im neuesten ‚Travel Assist‘ gehen wir den nächsten Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren“, erklärt Kai Grünitz, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen, Geschäftsbereich „Technische Entwicklung“.

Zudem passt man die Ausstattungen des aktuellen Modell bereits jetzt an und bringt neue und einfachere Ausstattungslinien. So ist der ID. 3 nur noch in den vorkonfigurierten Ausstattungslinien Life, Business, Style, Max und Tour bestellbar.
Der Startpreis des ID.3 Life liegt mit 43.995 Euro fast 6.000 Euro über dem bisherigen Grundpreis.

Aufgrund der langen Wartezeiten auf einen Neuwagen, dürften einige Kunden bereits das neuere Modell geliefert bekommen. Aktuell läuft der ID.3 in Deutschland in Zwickau und Dresden vom Band. Um die hohe Nachfrage zu bedienen, wird der ID. 3 ab dem kommenden Jahr auch im Stammwerk in Wolfsburg gebaut.

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1 Kommentar

  • Kaefer-Maik

    Kaefer-Maik

    Lohnt sich doch überhaupt nicht mehr bei dem hohen Basispreis. Zudem wird die Förderung ab 2023 gekürzt und dann noch die aktuellen Strompreis. e-Autos sind Spielzeuge für Besserverdiener aber nicht fürs breite Volk.

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