Videofahrbericht zum 2018er KIA Stonic

Stonic the Mega-Drive

Videofahrbericht zum 2018er KIA Stonic: Stonic the Mega-Drive
Erstellt am 28. Januar 2019

Kaum ein Fahrzeugsegment boomt so sehr wie das der SUVs. Immer mehr Käufer schätzen das besondere Flair dieser Fahrzeuge. Doch nicht jeder will ein reinrassiges Full-Size-SUV haben. Das haben zahlreiche Hersteller erkannt und bieten deshalb SUV-Modelle in allen Größenklassen an.

Besonders beliebt sind dabei kompakte SUV wie der von uns gefahrene Kia Stonic, der sich mit einer Fahrzeuglänge von 4,14 Meter perfekt ins Kompaktsegment einsortiert und immer mehr Käufer weg vom klassischen Kleinwagen lockt. Vor allem die bequeme Einstiegs- und leicht erhöhte Sitzposition ziehen Kunden an.

Held der Stadt?

Optisch macht der Stonic jedenfalls keinen Hehl daraus, sich Bodengruppe und Technik mit seinem Bruder, dem Kia Rio zu teilen. Und dennoch wirkt er irgendwie anders, irgendwie wilder und irgendwie frecher. Wer einen Allradantrieb und Geländetauglichkeit sucht, ist beim Stonic an der falschen Adresse. Sein Revier sind der urbane Großstadt-Dschungel und befestige Straßen. Robuste Schweller und Radlaufverbreiterungen, sowie eine erhöhte Bodenfreiheit sorgen dennoch dafür, dass das gewünschte SUV-Feeling aufkommt. Auch wenn der Unterfahrschutz vorne und am Heck nur reine Designelemente sind, steht der Stonic mit seinen 17-Zoll-Felgen stämmig auf der Straße.

Das Video zum KIA Stonic Fahrbericht gibts hier

Was in den Frontscheinwerfer nach Xenon-Licht aussieht entpuppt sich leider als klassisches Halogenlicht mit Linsentechnik. Es erledigt seinen Job aber dennoch selbst bei Dunkelheit und nasser Fahrbahn überraschend souverän. Dafür sind aber das LED-Tagfahrlicht und die LED-Technik der Heckleuchten echt. Ein echter Eyechatcher am Stonic ist die Zweifarblackierung, die im Bereich der C-Säule auf ihre ganz eigene Art und Weise die Karosserie und das Dach in Kontrastfarbe trennt.

Euro 6d-temp für alle Stonic

Als Antrieb stehen beim Stonic drei Benzinmotoren oder der im Testwagen verbaute, einzig lieferbare Diesel zur Wahl. Der 1.6-Liter 4-Zylinder bringt es auf 110 PS und maximal 260 Nm Drehmoment. Gekoppelt ist der Selbstzünder an ein 6-Gang-Handschaltgetriebe, dass leider beim Gangwechsel das eine oder andere Mal erst etwas überzeugt werden muss. Dafür aber hängt der Motor diesel-typisch schon ab 1.500 Umdrehungen satt am Gas und schiebt, wenn auch etwas brummig, ordentlich an. Etwas mehr Dämmmaterial hätte diesem Motor sicherlich noch gut getan und den hochwertigen Anspruch des Stonic untermauert. Rund 700 Kilometer Reichweite sind mit seinem 45 Liter fassenden Tank kein Problem.

Fahrassistenzsysteme mit kleinen Schwächen

Damit selbst auf so langen Etappen nichts schief geht, sind die wichtigsten Fahrassistenzsysteme an Bord. So signalisiert der Spurverlassen-Warner per akustischem Signal ungewolltes Abdriften, auf einen entsprechenden Gegenlenkimpuls der elektromechanischen Servolenkung wartet man allerdings vergeblich. Ganz ähnlich verhält es sich beim Totwinkelwarner, auch hier muss ein Warnsignal ausreichen. Lediglich der Notbremsassistent greift sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Autobahn ein, wenn es einmal knapp wird.

Stylischer Innenraum mit ausreichend Platz

Platzprobleme hat man als Stonic-Fahrer im Innenraum eher weniger. Auf den gut gepolsterten Sitzen lässt es sich selbst längere Zeit ganz bequem aushalten. Mit 352 Liter schluckt das Gepäckabteil notfalls auch mal das Gepäck einer ganzen Familie auf dem Weg in die Sommerferien. Dank Navigation geht’s im Stonic souverän ans Ziel (Serie im Modell „PLATINUM EDITION“), Mirrorlink, DAB-Empfang oder Features wie Bluetooth sorgen dabei für Unterhaltung. Überhaupt mangelt es im Top-Modell der Baureihe an kaum an etwas. Parksensoren rundum, Rückfahrkamera mit aktiver Spuranzeige, Lenkrad- und Sitzheizung sowie eine Klimaautomatik sind hier stets mit an Bord. So verwundert es nicht, dass gerade dieses Segment so boomt.

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Technische Daten Kia Stonic 1.6 CDRi

Typ: 2018er Kia Stonic

Motor: 4-Zylinder 1,6er Diesel CRDi, bb Modelljahr 2019 mit EURO 6d-temp Abgasnorm

Leistung: 110 PS und 260 Nm ab .1500 U/min Drehmoment.

Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe

Fahrwerk: McPherson-Vorderachse, Verbundlenker-Hinterachse, elektromechanische Servolenkung

Bremsanlage: 280 mm große, innenbelüftete Bremsscheiben vorn, Hinterachse mit 262 mm großen Bremsscheiben, mechanische Handbremse

Felgen: 17-Zoll-Felgen

Bereifung: rundum in 205/55 R17

Länge: 4,13 Meter

Breite: 1,76 Meter

Höhe: 1,52 Meter

Fahrleistungen: 0 auf 100 km/h in 11,3 in Sekunden

Höchstgeschwindigkeit: 180 Stundenkilometer

Verbrauch laut Hersteller im Mix 4,9 Liter, im VAU-MAX-Test 6,4 Liter, 109 Gramm CO2 Ausstoß,

Leergewicht: 1.255 bis 1.349 kg je nach Ausstattung

Ausstattung Testwagen: Platinum Edition

Fahrzeugpreis inkl. Sonderausstattung: 26.440 Euro

Basispreis ab: ab 15.999 €

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