IAA Highlight 2019 und Volkswagens Hoffnungsträger

Der neue VW ID.3 – Hier ist das Serienmodell

IAA Highlight 2019 und Volkswagens Hoffnungsträger: Der neue VW ID.3 – Hier ist das Serienmodell
Erstellt am 9. September 2019

146 Bilder Fotostrecke | IAA: Der neue VW ID.3 – Hier ist das Serienmodell: Livebilder von der VW Weltpremiere! #01 #02

Mit dem ID.3 wird alles anders, das jedenfalls verspricht Volkswagen bei der Vorstellung des ersten Modells der ID-Familie auf der IAA in Frankfurt. Wir haben uns den voll elektrischen ID.3 einmal genau angeschaut. Besonders wichtig sind die Akkus, wobei der ID.3 in drei Versionen geordert werden kann. So soll der Basis-Akku mit 45 kWh für eine realistische Reichweite von bis zu 300 Kilometer sorgen. Deutlich beliebter dürfte das mittelgroße Akkupack mit 58 kWh Speicherkapazität sein, das schon für 420 Kilometer ausreichen wird und bei den Vorbestellungen der ersten 30.000 ID.3 1ST-Modelle besonders hoch in der Gunst der Erstkäufer liegt.

Noch mehr Reichweite bietet der 77 kWh Akku mit dem der ID.3. bis zu 550 Kilometer schaffen soll. Geladen wird, je nach Ausstattung, mit bis zu 100 kW, womit nach rund 30 Minuten Ladezeit wieder 290 Kilometer mehr an Reichweite in die Akkus gelangen soll. Zum Laden zu Hause wird Volkswagen zwei Wall-Boxen anbieten. Auf Wunsch verfügen die „ID-Charger“ genannten Boxen über Datenverbindung und Fernzugriff, einem eingebauten Stromzähler oder Connectivity-Funktionen wie App-Steuerung oder Fernwartung. Preislich sollen alle Wallboxen weit unter den heute marktüblichen Preisen angeboten werden. Für den ID.3 selbst sind aktuell keine Preise bekannt. Volkswagen selbst will das Basismodell aber unter 30.000 Euro anbieten. Die Auslieferung des ID.3 startet in Deutschland Mitte 2020.

Heckantrieb und 204 PS

Beim Antrieb kommt im ID.3 ausschließlich ein Heckmotor samt 1-Gang-Getriebe zum Einsatz. Der permanenterregte Synchronmotor samt Leistungselektronik ist am Unterboden raumsparend platziert. Im Vorderwagen sind Zusatzaggregate wie Klimakompressor oder Lenkgetriebe verbaut. Die Leistungselektronik steuert den Hochvolt-Energiefluss zwischen Motor und Batterie und wandelt dabei den in der Batterie gespeicherten Gleichstrom (DC) in Wechseltrom (AC) für den Traktionsmotor um. Gleichzeitig wird das 12-Volt-Gleichstrom-Bordnetz mit Hilfe eines DC/DC-Wandlers mit Niederspannung versorgt. Die Leistung des Elektromotors liegt bei 150 kW (204 PS), das maximale Drehmoment bei 310 Nm ab der ersten Motorumdrehung, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h.

Neues Konzept, neues Design

Der ID.3 ist mit seiner Design-DNA direkt als Zero Emission Vehicle zu erkennen und das nicht nur durch die großflächig und aerodynamisch optimierte Front. Nach dem Motto „Das Licht ist das Chrom der Zukunft“ wird an zahlreichen Stellen LED-Licht eingesetzt, um das Design des ID.3 zu unterstreichen. In den großen Radhäusern drehen sich Felgen in den Größen 18 Zoll, 19 Zoll oder 20 Zoll. Im ID.3 weichen die statischen Scheinwerfer interaktiven LED-Matrix-Scheinwerfern mit einer Leuchtkraft von 750 Lumen und Fernlichtregulierung (Dynamic Light Assist). Über eine Kamera an der Frontscheibe wird dazu der Verkehr analysiert. Auf Basis dieser Daten schaltet sich das Fernlicht bei Geschwindigkeiten von mehr als 60 km/h automatisch ein und bleibt aktiv. ein weiteres Highlight der LED-Matrix-Scheinwerfer: Geht der Fahrer auf den geparkten ID.3 1ST zu, dann schauen ihn die Scheinwerfer mit einem „Augenaufschlag“ kurz an.

In der Seitenlinie sind es vor allem die kurzen Überhänge, die ins Auge fallen. Markantes Designelement an der C-Säule ist die rautenförmige Folierung „ID. Honeycomb“, anders als bei der Studie sind die hinteren Türen konventionell angeschlagen. Dunkel abgesetzt ist die Glas-Heckklappe, die sich über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt. Die große Heckscheibe wird seitlich durch vertikale Aerodynamikelemente und nach unten von den markanten, horizontal angeordneten und sehr schmalen LED-Rückleuchten begrenzt. Das schwarz glänzend eingefasste Panorama-Glasdach des ID.3 1ST ist das größte der gesamten Volkswagen Modellpalette.

ID.3 im Golf-Format

Die Abmessungen des ID.3 liegen in etwa auf dem Niveau eines Golf. Der viertürige ID.3 ist 4.261 mm lang, 1.809 mm breit und 1.552 mm hoch. Sein Leergewicht beträgt nach DIN minimal 1.719 Kilogramm, die maximale Zuladung liegt je nach Ausstattung zwischen 416 und 541 Kilogramm. Die Stirnfläche des ID.3 ist lediglich 2,36 Quadratmeter groß, was einen cw-Wert von 0,267 ermöglicht. Der ID.3 wartet trotz des langen Radstandes von 2.765 mm mit einem Wendekreis von nur 10,2 m auf. Wer sein Fahrrad mit dem ID.3 transportieren möchte, kann dies mit Hilfe einer speziellen Kupplung mit einer Stützlast von 75 Kilogramm tun.

Neuer Innenraum im Passat-Format

Kein Mitteltunnel, kurze Überhänge: Das Open Space-Interieur des ID.3 bietet nahezu so viel Platz im Innenraum wie ein Passat. Zu den fünf Sitzplätzen des ID.3 kommt ein Gepäckraumvolumen von 385 Litern hinter der zweiten Sitzreihe hinzu. Das Design mit seinen organisch geformten Flächen und weichen Radien betont die Weite.
Mit dem ID-Cockpit wird sich jeder Fahrer sofort intuitiv zurechtfinden. Neben dem Display im Cockpit liefert ein neu entwickeltes, zentral positioniertes Touch-Display mit einer Bildschirmdiagonale von zehn Zoll dem Fahrer alle wichtigen Informationen.

Das Multimedia-System des ID.3 ist mit einem update-fähigen Navigationssystem ausgestattet. Die Komfort-Telefoniefunktion umfasst das induktive Laden von Smartphones. Das Soundsystem lässt sich um ein „Beats“-Paket mit acht Lautsprechern sowie Subwoofer erweitern.
Das ID.-Light unterstützt mit einem LED-Band bei der Navigation und kann den Fahrer bei Gefahr beispielsweise auffordern, zu bremsen. Auf Wunsch werden mittels Augmented Reality (AR-) Head-up-Display alle relevanten Informationen auch direkt auf die Windschutzscheibe projiziert. Sämtliche Bedienelemente – auch am elektrisch einstellbaren Multifunktionslenkrad – werden über Touch-Funktionen mit berührungssensitiven Tasten bedient; lediglich die Fensterheber und das Warnblinklicht werden noch mit haptischen Schaltern betätigt.

„Hallo ID.“

Aktiviert über „Hallo ID.“ kann der Fahrer oder Beifahrer mit dem ID.3 sprechen. Optisch wird über das ID.-Light signalisiert, wem der ID.3 gerade antwortet. Über App Connect ist der ID.3 außerdem in Sekundenschnelle mit dem Smartphone vernetzt. Die Assistenzfunktionen werden von einer Multifunktionskamera an der Frontscheibe unterstützt, die auch Verkehrsschilder erkennt. Zu den Komfort- und Sicherheitsfunktionen des ID.3 zählen unter anderem der „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, die Multikollisionsbremse und der Spurhalteassistent „Lane Assist“, „Side Assist“, „Park Assist“ inklusive Rückfahrkamera und ein Keyless Access-System mit beleuchteten Türgriffen. Dank serienmäßiger Einparkhilfe mit Rangierbremsfunktion werden Parkrempler weitgehend vermieden. Die Funktion kann drohenden Kollisionen vorbeugen oder die Schwere einer Kollision durch die Auslösung einer Notbremsung zum spätmöglichsten Zeitpunkt reduzieren. Die Bremsung erfolgt bis zum Stillstand – bei Rückwärtsfahrt in einem Bereich von 1,5 km/h bis 10 km/h und bei Vorwärtsfahrt bei Geschwindigkeiten von 2,5 km/h bis 10 km/h.

Sonderedition ID.3 1ST mit drei Ausstattungslinien

Der ID.3 1ST wird in drei festen Konfigurationen angeboten. Daneben sind die Außenfarbe sowie die Farbgebung im Interieur wählbar. Die Basisausstattung des ID.3 1ST umfasst ein Navigationssystem, ein DAB+ Digitalradio, Sitzheizung und Lenkradheizung, Armlehnen vorne, ein Mode 2-Ladekabel und 18-Zoll-Alufelgen - vergleichbar mit einer Comfort-Ausstattung im Kompakt-Segment.

Der ID.3 1ST Plus verfügt zusätzlich über eine Rückfahrkamera, die automatische Distanzregelung ACC und das schlüssellose Zugangssystem Kessy Advanced. Im Innenraum ist der ID.3 1ST Plus außerdem mit Designsitzen, einer Mittelkonsole (inklusive zwei USB-C-Anschlüssen hinten, verschließbar per Rollo und beleuchtet) und Ambientelicht ausgestattet. Außen gehören getönte Scheiben, das Exterieur Style-Paket in Silber, LED-Matrix-Scheinwerfer, Matrix Stand-Brems-Blink-Rückleuchten und 19-Zoll-Alufelgen zum Ausstattungsumfang.

In der Top-Version, dem ID.3 1ST Max, gehören zusätzlich das Augmented Reality (AR-) Head-up-Display, das Soundsystem „Beats“, ein großes Panorama-Glasdach und 20-Zoll-Aluräder zum Ausstattungsumfang. Hinzukommen außerdem ein Spurhalteassistent mit Emergency Assist, ein Spurwechselassistent, Komforttelefonie mit induktivem Laden, Komfortsitze und ein ebener Ladeboden.

47 Bilder Fotostrecke | Die Bilder zum ersten vollelektrischen Volkswagen: VW ID.3 Serienmodell #01 #02

 

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