VW Golf 6 GTD im Test: Ein echter GTI mit Dieselmotor (2009)

170 PS und 350 Nm mit eingebauter Sparzulage

VW Golf 6 GTD im Test: Ein echter GTI mit Dieselmotor (2009): 170 PS und 350 Nm mit eingebauter Sparzulage
Erstellt am 10. Juni 2009

Volkswagen zeigt eindrucksvoll, dass Motorleistung und ein geringer Kraftstoffverbrauch durchaus einhergehen können. So kreuzen die Wolfsburger nun den aktuellen Top-Golf - den Golf 6 GTI 2.0 TSI - mit einem sparsamen und dennoch leistungsstarken TDI-Triebwerk. Herausgekommen ist der neue Golf GTD. Wir haben den GTD für euch Probe gefahren.

GTI fahren und dabei sparen. Das geht ab sofort mit dem neuen Golf 6 GTD. VAU-MAX.de ist den sportlichen Diesel mit GTI-Gene Probe gefahren. Bereits im Stand wird einem klar, dieser Golf will ganz oben mitmischen. Der Golf GTD zeigt von vorn bis hinten das neue Gesicht des mehr als gelungen Golf 6 GTI, was alles andere, nur kein Zufall ist. Schließlich ist die Dieseltechnologie im VW-Konzern schon lange weg vom Image des Treckers.

Allein der Blick auf die technischen Daten lässt keinen Zweifel an der Performance des GTD. Mit seinen 350 Nm maximalen Drehmoment – der GTI bringt es auf 280 Nm – hat der GTD Dampf in wirklich allen Lebenslagen. Da werden die 170 PS fast schon zur Nebensache.

Überholprestige serienmäßig!

Optisch versteckt sich der GTD kein Bisschen und steht dem GTI in nichts nach. Einzig ein paar kleine und feine Details unterscheiden die beiden sportlichen Golf von einander. Ziert den GTI ein rot eingefasster Kühlergrill, macht der GTD mit zwei edlen verchromten Streifen auf sich aufmerksam.

Dank der vertikalen Nebelscheinwerfer, den mächtigen Lufteinlässen im neu gestalteten GT-Stoßfänger und dem Kühlergrill mit dem GT-typischen Wabenmuster sowie den abgedunkelten Scheinwerfer hat der GTD das nötige Überholprestige bereits serienmäßig. Sind zudem die optionalen Bi-Xenonscheinwerfer (1295,-€) mit Kurvenlicht an Bord, steigt dieses nochmals an.

Nur Detailänderungen am Heck des Golf 6 GTD

Am Heck fallen die Unterschiede am größten und dennoch minimal aus. Während der GTI seine beiden Endrohre rechts und links trägt, unterscheidet sich der GTD dank der verchromten Doppelendrohr links unterhalb der dunklen Rückleuchten vom GTI und verleiht ihm die nötige Portion Eigenständigkeit. Damit hat es sich dann auch schon fast. Lediglich die Leichtmetallfelgen im serienmäßigen 17 Zoll Format (18 Zoll optional bestell bar) geben den GTD als Top Diesel zu erkennen.

Ähnliches auch im Innenraum. Hier sieht alles nach GTI aus und ist es auch. Das griffige unten abgeflachte Lenkrad mit GTD Schriftzug, der schwarze Innenhimmel, die Alupedalerie und natürlich die genialen GTI-Sportsitze.

Diese unterscheiden sich vom GTI jedoch durch ein andersfarbliches Karomuster. Sind die Karos im GTI rot, kommt im GTD ein Muster mit silbernen Karos zum Einsatz. Eine nette farbliche Angrenzung wie schon am Kühlergrill. Ähnliches auch im Innenraum. Hier sieht alles nach GTI aus und ist es auch. Das griffige unten abgeflachte Lenkrad mit GTD Schriftzug, der schwarze Innenhimmel, die Alupedalerie und natürlich die genialen GTI-Sportsitze.

Diese unterscheiden sich vom GTI jedoch durch ein andersfarbliches Karomuster. Sind die Karos im GTI rot, kommt im GTD ein Muster mit silbernen Karos zum Einsatz. Eine nette farbliche Abgrenzung wie schon am Kühlergrill. 

Doch wie fährt sich dieser GTI mit Dieselmotor nun?

Ihre Dynamik haben die VW TDI-Motoren oft genug unter Beweis gestellt. Und auch im GTD passt der neue 170 TDI mit Common Rail Einspritzung perfekt. Bereits direkt nach dem Start ist vom typischen Diesel-Sound quasi nichts mehr zu hören. Spezielle Dämmaterialien, ein Spezialfolie in der Frontscheibe und weitere Optimierungen verschleiern die Arbeitsweise des Selbstzünders gekonnt.

Verstärkt wird dieser Eindruck durch den eigens für den GTD entwickelten Soundgenerator im Motorraum. Der dem GTD ein kerniges und an den GTI erinnerndes Ansauggeräusch verleiht. Spätestens mit dieser Maßnahme ist eine Abgrenzung zwischen dem GTI und GTD komplett dahin.

In Sachen Fahrverhalten und Beschleunigung sowieso. Bereits nach 8 Sekunden zeigt der weiß beleuchtete Zeiger im Tacho Tempo 100 an und stoppt erst bei 222km/h wieder. Bremsen und Fahrwerk liegen ebenfalls auf dem Niveau des GTI. Was sich beim der Hatz durch österreichische Serpentinen gut zeigt.

Satt liegt der GTD auf der Straße und zieht sich wie auf Schienen durch die Kurven. Das optionale DSG-Getriebe im GTD gibt sich auch hier keine Blöße. Ohne merkliche Zugkraftunterbrechung sortiert das DSG die Gänge.

Beim Fahrwerk ein ähnliches Bild. Auch hier schafft der GTD den Spagat zwischen Sportlichkeit und Alltag perfekt. Noch besser stellt sich der GTD auf die Gemütslage des Fahrers mit dem DCC-Fahrwerk ein. Wer den GTD von der Leine lassen will, stellt die Fahrwerksregelung auf SPORT, wer es langsamer angehen lassen will auf COMFORT. Der GTD passt einfach immer.

Der GTD – ein GTI für Vielfahrer

Dank seines geringen Kraftstoffverbrauchs von 5,3 Liter Diesel im Schnitt auf 100 Kilometer, ist der GTD ist das optimale Auto für alle Vielfahrer und GTI-Fans.

65 Bilder Fotostrecke | Golf 6 GTD im Test – ein echter “GTI” mit Dieselmotor: 170 PS und 350 Nm mit eingebauter Sparzulage #01 #02

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