Die verflixte Sieben: Der Golf 7 als Montagsauto?

Alte Liebe rostet nicht? Eine Leidensgeschichte aus 13 Monaten Golf 7

Die verflixte Sieben: Der Golf 7 als Montagsauto?: Alte Liebe rostet nicht? Eine Leidensgeschichte aus 13 Monaten Golf 7
Erstellt am 19. Juni 2014

13 Monate jung und schon ein Pflegefall. Was man als VW Golf 7 Fahrer so alles erleiden kann, hat unser Kollege Igor Vucinic einmal auf den Punkt gebracht. Mit seinen 21.000 Kilometern auf dem Tacho hat sein 150 PS TDI mehr Werkstätten gesehen als so manches Taxi. Sage und schreibe ein knappes Dutzend mal stand der 2013er Siebener beim VW-Service zur Nachbesserung. Ein planmäßiger Service war jedoch bislang nicht fällig.

(K)ein Stern, der einen guten Namen trägt

Mein Golf 7 wurde offenbar unter keinem guten Stern gebaut. Schon am Tag der Werksabholung ging so einiges schief. Zuerst wartete ich über eine Stunde länger als geplant auf den großen Moment, dann vergaß man auch noch, die vor Ort gekaufte LED-Kennzeichenbeleuchtung einzubauen. Man vergaß auch, die vor Ort gekaufte LED-Kennzeichenbeleuchtung in den Kofferraum zu legen. So fuhr ich nach Hause und das Zubehör blieb unbemerkt in Wolfsburg liegen. Ein Telefonat und ein paar Tage später hatte ich die Leuchten im Briefkasten und schnell einen Termin beim freundlichen VW-Händler ausgemacht. Meine Frau scherzte noch: „Das Auto ist erst ein paar Tage alt und Du musst schon in die Werkstatt!“ Was damals niemand wusste: Sie sollte mit ihrer Vorahnung Recht behalten.

Schiefe Türen und ein Knick in der Optik: Das war nur der Anfang

Was ich in der Aufregung bei der Abholung vergessen hatte, zu kontrollieren: Die Türen waren schlecht eingepasst und das äußere Fenstergummi hatte einen Knick, wie von einem Einbruchsversuch. Es war ein einer denkbar schlechten Stelle zusammengefügt worden, der Versatz war deutlich sichtbar. Also nix wie hin in die Werkstatt. Die konnte das benötigte Teil allerdings gar nicht gleich beim ersten Versuch einbauen, da der gelieferte Ersatz noch wesentlich schlimmer aussah, als meine Originaldichtung.

Eine vergessliche Innenraumbeleuchtung und ein kaputter Blinkerhebel

Es sollte nicht der letzte Termin werden, den ich in der Werkstatt haben würde. Im Laufe der Zeit kamen immer neue Macken hinzu. Die Optionen für die Fußraumbeleuchtung etwa. Eingestellt und eingespeichert, stand die Helligkeit nach einem Fahrzeugneustart wieder auf einem anderen Wert. Ein Update sollte Hilfe schaffen, durchzuführen natürlich in der Werkstatt.

Der Blinkerhebel entschied sich dann auch vorzeitig und bei einem Kilometerstand von wenigen tausend, seine automatische Rückstellfunktion sporadisch zu verweigern. Einmal tauschen bitte..

Der Abstandswarner: Warnt gelegentlich auch ohne Hindernis

Begeistert von den Möglichkeiten der automatischen Distanzregelung „ACC“ wollte ich dieses Extra auch unbedingt in meinem Golf haben und kreuzte die Option an. An sich arbeitet das System ja auch super. Nur ab und an hat es das Bedürfnis, vermeintlich vor dem Auto befindliche Gegenstände, mit einem lauten Fiepton untermalt, anzukündigen und mich davor zu warnen. Das passiert wahllos und unter nicht reproduzierbaren Bedingungen, jedoch stets als Fehl-Alarm. Es befindet sich nichts vor dem Auto, wovor man gewarnt werden müsste. Weder ein anderes Auto, noch ein Tier, Gegenstand oder ähnliches. Der Schreck ist jedes Mal vorprogrammiert, ein Fehler nicht ermittelbar. Wie auch? Das Problem tritt nämlich völlig zufällig und bar jeden Schemas auf. Die Werkstatt kann nichts finden, da sich dieser Fehler nicht reproduzieren lässt.

Schleif, Du Lenkrad!

Schleifgeräusche aus dem Bereich des Lenkrads sind übrigens auch sehr angenehm als Zeitvertreib geeignet. Bis man nämlich lokalisiert hat, woher sie stammen und wann sie auftreten, kann schon mal eine ganze Weile an Zeit vergehen. Wird natürlich alles behoben, in der Werkstatt, wofür man wieder einen Termin benötigt..

Fehler Getriebe? Dabei ist das DSG doch eine prima Wahl

Beim Kilometerstand von 14.900 lässt sich mein Golf mal etwas Neues einfallen. Statt nach dem Druck auf die Start/Stopp-Taste einfach anzuspringen, unternimmt er zwar den Versuch – geht aber aus und zeigt in der MFA „Fehler Getriebe“ an. Beim nächsten Versuch springt der Wagen wieder an. Ich fahre schnurstracks in die Werkstatt, wo man mich inzwischen wohl schon besser kennt, als alle anderen Kunden. Der Fehlerspeicher wird ausgelesen, es ist auch etwas hinterlegt, aber so richtig wird niemand daraus schlau. Zumindest wird ein neuer Termin abgemacht.

Nachdem mein Golf also wieder mal einen Tag in der Werkstatt verbracht hat und man die Schlüssel angelernt hat (der Fehler wird in der Wegfahrsperre vermutet), versuche ich, unserer angeknacksten Beziehung etwas Gutes abzugewinnen. An sich ist der Golf 7 ja wirklich ein tolles Auto. Er fährt sich super, der TDI-Motor ist durchzugsstark und mit seinen 150 PS ordentlich im Futter. Wenn nur diese ewigen, zeit- und nervenraubenden Macken wären..

45D4: Diverse Maßnahmen zur Fehlerbehebung

Zwischendurch wurde die „Qualitätssichernde Maßnahme 45D4“ durchgeführt. Diese beinhaltet diverse Fehlerbehebungen, je nach Ausstattung und Motorvariante. Die elektronische Parkbremse bekam ein Update, die Diesel-Rücklaufleitung wurde ersetzt und diverse andere mögliche Maßnahmen. Wann bekomme ich eigentlich die „Maßnahme“, die sämtliche Mängel an meinem Auto behebt!?

Gammel am VW-Zeichen: Was für ein Omen ist das nochmal?

Der Getriebefehler mit den Schlüsseln scheint sich jetzt beruhigt zu haben, da erblicke ich nach der Autowäsche schon das nächste Kuriosum: Das VW-Emblem an der Heckklappe ist korrodiert. Es sieht so aus, als wäre die Chromschicht an mehreren Punkten von etwas unterwandert worden. Rost, Korrosion, was auch immer: Ich bin schockiert. Auf dem Dachboden liegen noch alte Golf 2 – Embleme, die sehen besser aus als das das Heckklappen-Emblem meines 10 Monate alten Siebeners. Also wieder ab in die Werkstatt und einen Termin ausgemacht.

Fehler Getriebe – diesmal in der „Deluxe“ Variante und gleich zwei Mal.

Wenige Wochen später, es ist genau ein Tag vor der Abfahrt an den Wörthersee und ich tätige gerade die letzten Einkäufe, kriege ich wieder eine Ohrfeige. Beim Versuch, den Golf anzulassen, orgelt der Anlasser bestimmt gute 15-20 Sekunden herum, ohne den Wagen starten zu können. Erst dann bricht die Elektronik ab. „Fehler Getriebe“ leuchtet mich aus der MFA an. Ich deute darin vielmehr den ausgestreckten Mittelfinger eines fies grinsenden Fehlerteufels, der mir das Leben zur Hölle machen will. Neuer Versuch, Start-Knopf drücken, „orgel-orgel-orgel-orgel....“ Und wieder geht das so, bestimmt 15 Sekunden lang.

Hektisch suche ich nach dem Handy, will das Kuriosum filmen. Doch ehe ich es schaffe, bricht der Wagen den Startversuch erfolglos ab. Ich mache vorsichtshalber ein Foto. „SAFE“ ist darauf zu sehen, anstelle der Tageskilometer. Okay, jetzt filme ich und drücke „den Knopf“ - da springt der Golf problemlos an. Schnell in die Werkstatt. Dort kann man mir auch nicht helfen, der Wagen muss mal wieder einen Tag lang dableiben. Zähneknirschend lege ich den Werkstatttermin sofort nach der Rückkehr aus Österreich fest. Und bete, dass ich heil hin- und zurückkomme.

Vielleicht sind die KESSY-Schlüssel einfach nur vergesslich?

Kurz: Es gab keine Vorfälle, der besagte Termin hat nichts neues ergeben (außer erneutes Anlernen der „vergesslichen“ Schlüssel). Ich bin inzwischen stocksauer und frustriert und fahre weiterhin mit der Gewißheit, keine Gewissheit zu haben. Der Fehler ist möglicherweise noch da, er hat sich vom ersten zum zweiten Mal gesteigert – aber weg ist er nicht. Das ist so, wie wenn man mit verbundenen Augen eine Fliegenklatsche benutzen würde.

Jetzt spinnt zur Abwechslung auch noch das Navi.

Auf dem Heimweg vom „So.Ga“-Treffen sorgt ein neuer, bisher nicht aufgetretener Fehler für neuen Frust. Das Navi stürzt ab, bzw. friert ein, bzw. was auch immer. Jedenfalls ist der Bildschirm dunkel, nichts rührt sich. Die Uhrzeit in der MFA ist ebenfalls eingefroren, wird aber angezeigt. Mein Gegenüber, mit dem ich zu dem Zeitpunkt telefonieren wollte, hat den gestarteten Anruf aber offenbar entgegennehmen können. Zumindest werde ich gefragt, warum ich nichts gesagt habe.

Ausweg Garantieverlängerung? Ab dem 25. Monat darf man für die Behebung der Macken auch noch selbst bezahlen...

Der Wagen ist nun 13 Monate alt und stand in dieser Zeit nicht ein einziges Mal wegen einer Inspektion oder ähnlichem in der Werkstatt – immer nur wegen diversen Macken. Und da es oftmals keine eindeutigen Fehler waren, lässt sich auch nicht mit Sicherheit sagen, ob diese überhaupt behoben wurden. Es verbleiben noch 11 Monate der Werksgarantie, 11 Monate Zeit zum herumprobieren. Was danach kommt, mag ich mir gar nicht ausmalen. Die Kundenbetreuung meint dazu lapidar, eine Wandlung komme nicht in Frage da die Mängel ja behoben wurden. Offenbar hat der zuständige Mitarbeiter das Anschreiben gar nicht gelesen, sondern nur eine "Copy & Paste"-Antwort ins E-Mail-Programm einkopiert. Achtung, Ironie: Gottseidank bleibt ja noch die Option der Neuwagen-Anschlussgarantie. Da mein Golf mehr als 103 kW hat, wird es automatisch teurer als beim Grundmodell. Nur mal so zum Verständnis: Ein Basis-Golf 7 mit 110 kW Motorleistung zahlt eine höhere Prämie für die Garantieversicherung als ein bis unters Dach mit anfälliger Elektronik vollgepackter Golf 7 mit 105 PS. In der entsprechenden Kilometer-Kategorie würde mich die Garantieverlängerung fürs dritte Jahr 262 Euro kosten. Nimmt man das dritte und vierte Jahr zusammen, liegt man bei 744 Euro. Oder umgerechnet 31 Euro pro Monat! Die Jahre 3, 4 und 5 zusammen gekauft, liegen bei schlappen 1361 Euro – oder eben rund 38 Euro pro Monat.

Text & Fotos: Igor Vucinic

8 Kommentare

  • Klaatu

    Klaatu

    Schnuffi hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Wer ein wenig über handwerkliches Geschick verfügt kauft am besten ein Auto mit nur der allernötigsten Elektronik und repariert möglichst viel selber. Darum behalte ich meinen Nissan Micra K11 (JG 2002) mit 157000Km so lange wie möglich. Ich habe ihn vor 2 Jahren ab MFK (Schweiz) gekauft und seitdem folgende Reparaturen selber ausgeführt: Bremsscheiben und Beläge vorne u. hinten ersetzt, Antriebswellen-Gelenk und Faltenbalg vorne links ersetzt und beide Stossdämpfer vorne inkl. Federbeinlager ersetzt. Oelwechsel und Oelfilter ersetzt.... PS. Nein ich bin nicht Mechaniker von Beruf! Die Ersatzteile habe ich für ca. 500 SFr. online besorgt.
  • Torsten69

    Torsten69

    Das das Navi spinnt, ist bei Volkswagen wohl normal. Meins wurde schon mehrfach getauscht und hat alles nix gebracht. Was hilft ist wohl nur der Griff zu einem mittlerweie verfügbaren Marken-System von Alpine oder Pioneer für den Golf7 .
  • Marcel Clemen

    Marcel Clemen

    Hallo ich bin besitze auch einen Golf 7 bjr 2013 Und habe auch echt viele Problem ca alle 3 Monate muss mein Auto in die Werkstatt weil etwas Kaputt ist das letzte und Vorallem sehr teuere ( Gott sei dank haben wir eine verlängerte Versicherung gekauft) Das Getriebe bei ca 47000 km Davor der Brenner und die kompletten Scheinwerfer gewechselt worden Dann die Steuereinheit Etwas kaputt an der Klimaanlage Eine Box kaputt Zylinder vom Tankdekel defekt Updats die nicht gebraucht haben Trotzdem höre ich meinen Sound nur halbe Lautstärke Mehr fällt mir gerade nicht ein Lg Marcel
  • Cinar

    Cinar

    Der 4er ist der reinste Schrotthaufen aus Lopez' Zeiten! Da gehen sogar Bauteile kaputt die nicht im Entferntesten etwas mit den Ausstattungsoptionen zu tun haben die Du hier vom 7er aufzählst. Ach was schreibe ich da, beim 4er geht ALLES kaputt! JEDER der mal einen hatte, wird keine guten Erinnerungen an die Türfenster haben. Wischergestänge, Lenkstockhebel, Türschlösser, explodierende Getriebe durch gebrochene Nieten, Hinterachslager, wackelnde Sitze, Crash-Sensoren, gebrochene Kabel an allen Türen und Klappen, Wassereinbruch durch den Wasserkasten, Kolbenkipper, gebrochene Spannrollen, gebrochene Hydrostössel, verschlissene Nockenwellen, ausgeschlagene Zweimassenschwungräder, und und und. Dabei haben diese Karren nicht einmal Start-Stopp, ACC, Rückfahrkamera, Parkbremse oder sonst etwas. Sonst käme man ja damit gar nicht mehr zum Fahren. Aber hauptsache diese Schrottkarren hier schönreden.
  • schnuffi

    Schnuffi

    Warum kauft ihr euch Autos die allen Schnick-Schnack verbaut haben? Wer braucht Start-Stop, Abstandswarner, Kurvenlicht, Xenon, Rückfahrkamera, Reifendruckkontrolle, automatisch abblendener Innenspiegel, elektrische Heckklappe und Parkbremse, Scheibenwischer und Licht das sich von selber einschaltet, Spurhalteassistent, Schlüsselloses aufsperren und starten usw. usw. usw.? Ich frag mich echt wie wir vor 25 Jahren mit Autos zurechtgekommen sind, die das alles nicht gehabt haben......Völliger Schwachsinn das ganze! 150 PS sowieso. Ein Auto ist ein reiner Gebrauchsgegenstand und muss nur funktionieren. Mehr nicht! Ich habe 2001 einen Golf 4 Rabbit TDI (mit nun 120000 KM) als Neuwagen gekauft und war damit noch bei KEINEN einzigen Service. Wozu auch? Wenn man ein bisschen Hausverstand und technisches Gefühl hat braucht man sowas auch nicht machen lassen! Nicht einmal die Klimaanlage hatte einen Service. Wurde nur 1mal nachgefüllt. Zur jährlichen Überprüfung muss ich leider so wie wir alle. Die glauben mir dann gar nicht das er schon 15 Jahre alt ist.....Dein 4er steht da wie ein 3 bis 4 Jahre altes Auto sagt man mir dann immer. .....und verkaufe und tausche ihn nie gegen eine neuere Generation des Golf......Beim 4er ist bis auf 1mal komplette Bremse, Filter, Wischergummis und die 1mal gewechselten Reifen noch alles original wie damals gekauft. Auspuff, Kupplung usw. usw. Sogar die Birnen in den Lampen sind noch von 2001! Das Motoröl (obwohl jährlich gefordert) und die Bremsflüssigkeit wechsle ich alle 2 Jahre selber. Dann weiß ich auch das es gemacht ist und was eingefüllt wurde.....Die Filter werden sporadisch gesäubert und wenn nötig gewechselt. Den Zahnriemen hab ich auch selbst gewechselt. Kann Mann mit ein bisschen Ahnung auch machen. Der Wagen ist rostfrei da alle Hohlräume, Türen usw. komplett mit Seilfett von mir eingesprüht wurden. Wenn nix passiert fährt er sicher noch 10 Jahre so weiter und dann ist er 25. Alles am 4er funktioniert ohne Fehler. Einzig die Wegfahrsperre zickt ab und zu rum. Die wurde kurzerhand deaktiviert und nun ist Ruhe im Schacht. Wer klaut schon ein 15 Jahre altes Auto? Ich würde unseren 4er NIEMALS gegen den neuen BMW X3 vom Nachbarn tauschen! Ohne Witz! Der war schon nach 1 Woche in der Werkstätte da die komplette hintere Lichtanlage in LED nicht mehr funktionierte. Welcher Stadtmensch braucht einen SUV mit 190 PS?? Völlig für'n Hugo. Zum herzeigen und das die Frau damit zum Schuhe einkaufen fahren kann? Halleluja! Der FIAT Panda 4x4 ist dafür sinnvoller, im leichten Gelände sowieso und kostet 1/4! Wer braucht einen VAN, Bus oder Kombi? Kaum entsteht eine Familie muss so eine Kiste her......Wir haben mit unseren 2 Kindern im stinknormalen 4er Platz genug gehabt. Es gibt auch noch Dachboxen und wenn viel Platz benötigt wird auch noch Anhänger.......Ich weiß schon in diesem Forum von Autoliebhabern bin ich falsch mit meiner Meinung. Aber auch ich bin Autofan. Man glaubt es kaum....Mein Traumauto ist ein uralter VW Käfer oder ein Golf GTI der ersten Generation. Da kann man noch selber rumschrauben und man braucht noch keinen Laptop nach dem Reifenwechseln zum reseten wie bei den ultramodernen Katastrophenkisten die ja sowieso niemand braucht und in 10 Jahren in der Presse landen. Die Berufsbezeichnung Automechaniker gibts ja auch nicht mehr. Nun sind es ja Mechatroniker. Eh klar. Ohne Laptop im KFZ Wesen geht ja nix mehr....Also mein Tip. Kauft euch einen SINNVOLLEN Neuwagen in EINFACHSTER Ausführung und fahrt damit bis er auseinanderbricht und dann bitte ohne Werkstätte und ohne Service! Stimmt's oder habe ich Recht?
  • josef.dangel@gmail.org

    Josef.dangel@gmail.org

    Hallo, jetzt erzähle ich Euch mal meine Leidensgeschichte. Ich muss gezwungenermassen einen Golf 7 VARIANT 1.6 TDI fahren da Firmenfahrzeug. Ich habe das Fahrzeug im Oktober 2015 NEU erhalten. Mittlerweile habe ich ca. 8000 km draufgefahren. Das Fahrzeug war schon 8 mal in der Werkstatt. Das letzte mal Anfang März. Mittlerweile hat mir die Werkstatt mitgeteilt, dass Sie nichts mehr an dem Fahrzeug machen da Sie auf Rückantwort von VW warten. Dies hat VW für Mitte Mai 2016 anvisiert. Zeitlicher Ablauf: 1. Fahrzeug drosselt ab auf 165 km/h mit einer Fehlermeldung der Jalousie. - Nach Neustart des Fahrzeugs war der Fehler wieder quittiert. - Problem tauchte mehrfach in der Woche auf 2. Problem wurde von der ersten Werkstatt analysiert, und der Fehlerspeicher zurückgesetzt. - Ich musste danach mit meine Fahrzeug zu einer weiteren Werkstatt da kurzfristig kein Termin frei war. 3. Problem tauchte wieder auf, zwischenzeitlich aber auch ohne einer Meldung im Display 4. Werkstatt stellte wieder ein Problem mit der Jalousie fest und stellte etwas ein bzw. tauschte etwas. 5. Problem tauchte erneut auf. 6. Werkstatt tauschte nun die komplette Jalousie inkl. Antrieb. 7. Problem tauchte erneut auf und das Fahrzeug fuhr seit dem Tausch der Jalousie max nur noch ca 192 km/h. 8. Werkstatt tauscht den Abgassensor aus. 9. Problem der Jalousie ist nun nicht mehr aufgetaucht dafür 1 Tag nach dem Werkstattbesuch ein neuer Fehler. - Meldung Start/Stop-System defekt, WEKRSTATT. 10. Fahrzeug war zur Langzeitanalyse (3 Tage) wieder in der Werkstatt mit dem Ergebnis, dass die Reparatur zurückgestellt ist - VW analysiert. 11. Derzeit drosselt das Fahrzeug fast täglich auf 165 km/h ohne Fehlermeldung. 12. Der Start/Stop-System-Fehler ist wieder aufgetreten und das Fahrzeug erreicht nach wie vor nicht mehr die Höchstgeschwindigkeit wie zu Anfang. Nach einer Rundumfrage in unserer Firma und Fuhrpark habe ich erfahren, dass alle unseren neuen Golf 7 VARIANT 1.6 TDI (ca. 20 Stck) Probleme haben. Hätte ich dieses Fahrzeug privat, wäre ich schon längst vor Gericht. Es kann zwar immer einmal Probleme mit einem Fahrzeug geben aber so wie VW hier einen im Regen stehen lässt, geht gar nicht. Ich kann nur jedem von VW abraten. Das ist das schlechteste Fahrzeug das ich je gefahren habe.
  • Spliffy

    Spliffy

    Ein sehr guter Artikel... Habe auch einen Golf 7 2.0 tdi dsg. Habe jetzt auch 30000km runter und war damit auch schon gut 10mal in der Werkstatt. Bei mir war es 2mal die beim Tanke abgefallene Tankdeckelblende. Das Fach in der Mittelkonsole das nicht mehr aufzubekommen war. Den kompletten Touchscreen zweimal und die abgefallene Sitzhöhen Verstellung... Jetzt hat er mit einem klappern im Motorraum angefangen... Bin sonst sehr zufrieden mit dem Golf aber für das Geld schon im ersten Jahr 10mal in die Werkstatt zu müssen ist schon ein Hammer. Und es hört ja wohl nicht auf :/
  • www.VW-Skoda.de

    Www.VW-Skoda.de

    Wie soll das mal werden wenn in 25Jahren der Golf 6 (oder in 29Jahren der Golf 7) ein Oldtimer ist > den kann doch keiner mehr reparieren, restaurieren oder geschweige denn umbauen...

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