Neuer Glanz für matte Lacke: Neun Premium-Autopolituren im Praxisvergleich

Die teuerste Politur ist die schlechteste - Autopolituren im Test

Neuer Glanz für matte Lacke: Neun Premium-Autopolituren im Praxisvergleich: Die teuerste Politur ist die schlechteste - Autopolituren im Test
Erstellt am 24. März 2020

Wenn die Frühlingssonne lacht, sollten Autofahrer ihren fahrbaren Untersatz ein bisschen verwöhnen. Der Winterdreck muss runter und neben einem Besuch in der Waschanlage bringt eine gute Politur matten Lack wieder zum Strahlen. Das Angebot an Mitteln, um selbst per Hand das Auto zu polieren, ist groß. Lackpolituren sollen in einem Arbeitsgang für brillanten Glanz und Schutz sorgen sowie gleichzeitig feine Kratzer beseitigen. Welches Produkt dafür am besten geeignet ist, hat die KÜS in einem umfangreichen Test von neun Premiumpolituren ermittelt.

Testsieger und Preis-Leistungs-Sieger auf Platz eins ist die Politur von Koch Chemie mit 16,99 Euro. Shine Speed Polish lässt sich leicht auftragen sowie mühelos und rückstandsfrei abpolieren. Das Ergebnis ist eine perfekte Oberfläche. Auf den nachfolgenden Plätzen zwei, drei und vier die Produkte Fusionskin Ultimate Polish, Dr. Wack A1 Ultimate Show & Shine Polish und Petzoldt´s Premium Reinigungspolitur. Auch diese Polituren erzielen gute Ergebnisse in allen relevanten Prüfpunkten (siehe Ergebnistabelle).

Enttäuschend beim Schleifbild: die sechstplazierte Politur Meguiar´s Ultimate Compound. Das Testblech ist nach dem Entfetten übersät mit kleinen Kratzern, verursacht durch grobe Schleifkörner im Produkt. Auf nur leicht ermatteten Lacken angewendet, ist die Gefahr groß, neue Kratzer hinzuzupolieren. Chemtools Acrylshield S auf Platz sieben steigert den Glanzgrad nur mäßig. Keine Freude macht auch das Lackreinigungsset Black Label von Nigrin, das beim Auspolieren mächtig staubt. Auf dem letzten Platz Swissvax Cleaner Fluid Medium - mit 58 Euro das teuerste Produkt im Test. Mit ihrer schlechten Leistung ist die Schweizer Premiumpolitur ihren hohen Preis nicht wert, meinen die KÜS-Experten (Bild: DariuszSankowski / Pixabay)

 

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