Was als Aprilscherz begann, wird nun tatsächlich Realität: BMW bringt den M3 Touring als Rennwagen auf die Nürburgring-Nordschleife. Beim 24-Stunden-Rennen 2026 feiert der BMW M3 Touring 24H seinen spektakulären Auftritt in der „Grünen Hölle“. Bereits vorher wird der ungewöhnliche Renn-Kombi beim zweiten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) erstmals offiziell an den Start gehen.
Der Ursprung des Projekts liegt ausgerechnet in einem Social-Media-Gag. Am 1. April 2025 veröffentlichte BMW M Motorsport Bilder eines angeblichen M3 Touring GT-Rennwagens – eigentlich als Aprilscherz gedacht. Doch die Resonanz war enorm: Mehr als eine Million Nutzer erreichten die Posts, dazu kamen über 1,6 Millionen Views und ein ungewöhnlich starkes Engagement der Fans. Die Begeisterung war so groß, dass die Idee intern plötzlich sehr ernst genommen wurde.
Dabei war der Gedanke an eine Rennversion des M3 Touring ohnehin schon länger im Raum. Kurz nach der Markteinführung des Serienmodells im Jahr 2022 hatten einige Ingenieure bei BMW M Motorsport bereits darüber nachgedacht. Erst der virale Aprilscherz gab dem Projekt allerdings den entscheidenden Schub. Im Sommer 2025 fiel schließlich die Entscheidung, das Konzept tatsächlich umzusetzen.
46 Bilder
Fotostrecke | M3 Touring feiert 2026 sein Renn-Debüt auf der Nürburgring-Nordschleife: BMW M3 Touring 24H: Vom Aprilscherz zum Nordschleifen-Star
Das Ergebnis ist der BMW M3 Touring 24H – ein Rennwagen, der technisch eng mit dem BMW M4 GT3 EVO verwandt ist, aber auf der Karosserie des Touring basiert. Gegenüber dem GT3-Coupé fällt der Kombi rund 200 Millimeter länger aus und ist inklusive Heckflügel etwas höher. An der grundlegenden Renntechnik ändert das allerdings nichts: Viele Komponenten stammen direkt aus dem etablierten GT3-Paket.
Eingesetzt wird das Fahrzeug von Schubert Motorsport. Am Steuer sitzen gleich vier BMW-Werksfahrer: Jens Klingmann, Ugo de Wilde, Connor De Phillippi und Neil Verhagen. Der Touring tritt allerdings nicht in der Top-Klasse SP9 an, sondern startet in der SPX-Kategorie. Damit steht das Projekt eher als spektakulärer Technologieträger und Fan-Liebling im Fahrerlager, während die BMW M4 GT3 EVO weiterhin um den Gesamtsieg kämpfen.
Auch optisch richtet sich der Renn-Kombi klar an die Fans. Das Design der ersten Einsätze greift Kommentare aus den sozialen Netzwerken auf – also genau jene Reaktionen, die den Aprilscherz überhaupt erst viral gemacht haben. Für das eigentliche 24-Stunden-Rennen soll der BMW M3 Touring 24H dann noch einmal ein eigenes Sonderdesign bekommen.
Bevor es im Mai 2026 beim 24h-Rennen ernst wird, sammelt der ungewöhnliche Kombi-Rennwagen noch Kilometer in der Nürburgring Langstrecken-Serie sowie bei den offiziellen Qualifiers. Spätestens dann dürfte klar werden, ob der wohl ungewöhnlichste Renn-Kombi der Nordschleife tatsächlich mehr ist als nur ein spektakulärer Marketing-Coup.
Superlativ auf vier Rädern
Der BMW M4 mit H&R DCS-Gewindefahrwerk (G82/G83)
Die erste Wahl
H&R Tieferlegungsfedern für den BMW M340 Touring (G21, ab 2019)
Top-Performance einstellbar
H&R Gewindefedern für den BMW M5 Touring (G99 ab 2025)
Forcing the Four
H&R Tieferlegungsfedern für BMW M440 Coupé + Cabrio (G23)
50 Jahre BMW 3er
Der perfekte Dreier? Kaufberatung BMW E46
Die preiswerte M3-Alternative?
BMW i4 M50 im Video-Fahrbericht
Schräghecklifestyleschick
Der neue BMW X2 M35i xDrive mit H&R Sportfedern (Typ U10 ab MJ 2024)


Keine Kommentare
Schreibe einen Kommentar