Videovorstellung! Alle wichtigen Infos zur 8. Generation des VW Golf

Der neue VW Golf 8 ist da! (Modell 2020)

Videovorstellung! Alle wichtigen Infos zur 8. Generation des VW Golf: Der neue VW Golf 8 ist da! (Modell 2020)
Erstellt am 24. Oktober 2019

Seit über 45 Jahren ist der Golf das erfolgreichste Auto von Volkswagen. Und nun ist der neue Golf da, der in seiner achten Generation smarter, sparsamer, cleverer und zudem auch elektrisch ist. Mit dem komplett neuen VW Golf zeigt Volkswagen in diesem Jahr bereits den zweiten Meilenstein seiner Modellpalette. Die eigentlich zur IAA geplante Weltpremiere des Golf 8 wurde verschoben, um dem neuen ID.3 nicht die Show zu stehlen. Dafür feiert der neue Golf seine Weltpremiere jetzt in seiner Heimatstadt Wolfsburg. Nach nunmehr 45 Jahren Präsenz auf dem Markt ist das Umfeld für den einstigen Klassenprimus rauer geworden. Denn nicht nur Mitbewerber und Konzern-Brüder und -Schwestern umwerben die Kunden. Auch eigene, attraktive Modelle wie der T-Roc oder der ID.3 sind auf Golf-Kundenfang aus.

Nur noch als 4-Türer

Für den Golf 8 bedeutet das, er muss wieder einmal zeigen, wo die Benchmark im Kompaktsegment liegt. Gegenüber dem Vormodell hat sich in Sachen Abmessungen kaum etwas geändert, lediglich 3 cm hat der Achter in der Länge zugelegt – was allerdings mehr oder weniger dem Design geschuldet ist. Eine 3-Türer-Version suchen Käufer im Konfigurator des Achters allerdings vergeblich. Dennoch wirkt der neue Golf mit seinem 4 cm flacheren Dach sportlich genug, und zusammen mit dem großen Dachkantenspoiler stimmen auch die Optik und der cW-Wert, der jetzt beim „klassischen“ Golf auf dem Niveau des Golf 7 BlueMotion liegt.

Der Golf 8 - Evolution statt Revolution

Äußerlich ist er sich treu geblieben und sofort als Golf zu erkennen. Besonders seine neuen Frontleuchten fallen ins Auge, die ihm durch ihre unten leicht abgerundete Form und eine weit nach hinten laufende Oberkante ein markantes Gesicht verleihen. Serienmäßig erstrahlen alle Scheinwerfertypen des Golf 8 in LED-Technik. Allerdings sind die „Linsenscheinwerfer“ der „LED Performance“- und der Top-Beleuchtung mit LED-Matrixlicht vorbehalten, dass zudem über ein dynamisches Blinklicht verfügt. Wer sich für Matrix-Scheinwerfer entscheidet, bekommt ein Licht, dass sich zehn unterschiedlichen Lichtsituationen anpassen kann. Stilvoll fallen dazu die schlanken LED-Heckleuchten mit Wischblinker und eigener Leuchtgrafik aus.

Golf Hybrid in zwei Leistungsstufen

66 Bilder Fotostrecke | Die Bilder zur neuen Generation VW Golf VIII: Der neue VW Golf 8 im Detail #01 #02 Unter der sehr flach nach vorn abfallenden Motorhaube des Golf 8 arbeiten Benziner, Diesel, CNG-Motoren sowie zwei unterschiedlich starke Hybrid-Systeme. Wer zu 100% elektrisch unterwegs sein will, muss jetzt zum ID.3 greifen, der konsequenterweise den e-Golf ablöst. Als Plug-In-Hybrid kommt der nun als „eHybrid“ vermarktete Golf 8 rein elektrisch bis zu 70 Kilometer weit. Eine fast ums Doppelte vergrößere Akkukapazität im Vergleich zum Vorgänger macht´s möglich. Während der bis zu 204 PS starke Golf eHybrid eher auf Effizienz ausgelegt ist, bringt es die optisch aufgewertete GTE-Version auf eine sportliche Systemleistung von 245 PS.

TSI oder eTSI

Bei den Benzinern kommt durchweg die neuste Motorengeneration EA211evo zum Einsatz. Die Basis-TSI mit 3-Zylindern und einem Liter Hubraum leisten 90 und 110 PS. Ab 130 PS und in der 150-PS-Version sorgt ein 1.5-TSI-4-Zylinder mit VTG-Lader und Zylinderabschaltung, wie auch in der, für Vortrieb. Serienmäßig verbaut ist bei allen Handschaltern das neue 6-Gang-Getriebe MQ281. Ab 110 PS können die TSI mit einem 7-Gang-DSG geordert werden. Mit diesem Getriebe wird aus dem TSI ein eTSI. Möglich macht dies ein Riemenstartgenerator, der Lichtmaschine, Anlasser und E-Motor in einem Bauteil vereint. Damit kann der Golf im Segelbetrieb mit komplett abgeschalteten Motor rollen, beim Anfahren auf eine E-Boost-Funktion zurückgreifen und beim Bremsen mit bis zu 12kW rekuperieren. Die dabei gewonnene Energie speichert eine 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie unter dem Beifahrersitz.

GTI, GTD und Golf 8 R folgen

Zum Verkaufsstart des neuen VW Golf 8 sind zwei TDI mit 2,0 Liter Hubraum verfügbar, die 115 und 150 PS leisten. Ein doppelter SCR-Kat und eine doppelte AdBlue-Einspritzung sollen die Selbstzünder zu den saubersten Dieselaggregaten der Welt machen. Wer sich mehr Performance wünscht, muss sich noch etwas gedulden, aber alle drei Sportmodelle, der Golf 8 GTD, Golf 8 GTI mit dem 2.0 eTSI sowie der über 300 PS starke Golf 8 R, sind fest eingeplant und dürften in der zweiten Jahreshälfte 2020 vorgestellt werden.

Revolution im Innenraum

So markant und zugleich dezent der neue Golf äußerlich auftritt, umso revolutionärer zeigt sich der Achter im Innenraum. Besonders die neue, weite Display-Ebene fällt sofort auf. Rechts neben dem nun serienmäßigen 10,25-Zoll-Digital-Tacho sitzt jetzt auf gleicher Ebene stets ein weiterer Monitor im 8,25-Zoll-Format. Wer möchte, kann auch das 10 Zoll große Top-Modell wählen und bekommt hier eine High-End-Kartennavigation, App-Connect ohne Kabel (nur fürs iPhone) und eine natürliche Sprachsteuerung, die auf das Kommando „Hallo Volkswagen“ zu kommunizieren beginnt. Wer es spacig mag, der kann erstmals im Golf ein Headup-Display bekommen, das seine Informationen direkt auf die Frontscheibe projiziert. Dank der eingebauten eSIM Karte lassen sich zusätzliche Funktionen wie Navigation, Sprachbedienung, Light-Assist, Abstandtempomat oder ein WLAN-Hotspot über Online-Updates nachträglich freischalten.

Erinnerungen an den Golf 2

Kein Déjà-vu ist das Bedienkonzept der Heizungsregelung, die wirklich an den Golf 2 angelehnt ist und bei der sich die Temperatur über ein Touchfeld vor der Headunit per digitalen Schieberegler steuern lässt. Darunter bieten vier Tasten den Schnellzugriff auf das Klima-Menu, den Park-Assistent, die Fahrprofile und Assistenzsysteme. Neben dem Lane-Assist, Front-Assist mit Fußgänger und der neuen Radfahrererkennung gehört im Golf 8 auch ein Linksabbiege-Assistent zur Serienausstattung. Optional sind der Totwinkelwarner, die ACC plus mit aktiver Tempoanpassung und der Travel-Assist lieferbar, mit dem der Golf bis 210 km/h teilautonom auf Level 2 fahren kann, solange der Fahrer das Lenkrad berührt und damit die Kontrolle über das Fahrzeug behält.

Klassische Bedienelemente findet man im Golf 8 nur noch bei den Fensterhebern und am serienmäßigen Multifunktionslenkrad, wo im Gegensatz zum ID.3-Lenkrad auf die Touch- und Slider-Bedienung verzichtet wurde. Links und direkt auf Höhe des digitalen Tachos lässt sich das Licht, Schlechtwetterlicht und die Nebelschlussleuchte mit einer einfachen Fingerberührung einschalten sowie die Heckscheibenheizung oder die Defrost-Funktion für die Frontscheibe aktivieren. Ist das optionale Ambientelicht an Bord, erstrahlt der Innenraum in 30 unterschiedlichen Farben, die sich individuell auf zwei Ebenen einstellen lassen.

Golf 8-Markteinführung noch in 2019

In neuer Gestaltung präsentiert sich die Angebotsstruktur des Golf 8. So ist unter dem Begriff Golf nur das Basismodell (ehemals Trendline) zu finden. Darüber angesiedelt ist der Golf „Life“ (ähnlich Comfortline). Als Top-Modell mit der umfangreichsten Golf 8-Serienausstattung wird der Golf 8 „Style“ in Kürze bestellbar sein, die Markteinführung des neuen Golf ist noch vor Weihnachten 2019 geplant. Preislich dürfte sich der neue VW Golf 8 trotz besserer Grundausstattung auf dem Niveau des Vorgängers bewegen.

45 Jahre VW Golf - Die große VAU-MAX.de Golf-Übersicht Die VW Golf-Geschichte in Bildern: Modelljahr für Modelljahr Mittlerweile steht schon die siebte Generation Golf beim VW-Händler und Generation 8 in den Startlöchern. Am 29. März 1974 rollte der erste Golf 1 vom Band.

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