Der neue Golf R (2021)

Erster Golf mit Drift-Modus und Torque Vectoring

Der neue Golf R (2021): Erster Golf mit Drift-Modus und Torque Vectoring
Erstellt am 4. November 2020

Gerade erst feierte der GTI 8 Clubsport seine Premiere, schon legen die Wolfsburger mit dem Golf 8 R nach, der mehr Leistung und erstmals auch ein Drift-Programm bietet. Wie bei fast allen Golf R, mit Ausnahme Golf R Cabrio, kommt auch in der 8. Generation wieder ein Allradantrieb zum Einsatz. Hier haben die Wolfsburger nochmal eine Schippe Grips draufgelegt, um den recht kleinen Leistungsvorteil gegenüber dem Clubsport mit 300 PS zu kompensieren. Denn mit nun 320 PS trennen R und Clubsport gerade einmal 20 PS. In beiden Modellen kommt die aktuelle 4. Generation des TSI zum Einsatz, der EA888 evo4. Der 1.984 cm3 große Vierzylinder-Turbomotor des neuen Golf R ist das aktuell stärkste Triebwerk der Baureihe EA888. Das maximale Drehmoment steigt von 400 auf 420 Nm und liegt bereits bei niedrigen Drehzahlen von 2.100 U/min an und bleibt bis 5.350 U/min konstant auf diesem hohen Niveau.

Zudem verfügt der TSI über eine variable Ventilsteuerung mit doppelter Nockenwellenverstellung. Zusätzlich ist auf der Auslassseite der Ventilhub in zwei Stufen schaltbar. Dank dieser Lösung lässt sich der Ladungswechsel in Bezug auf die Performance, den Verbrauch und die Abgasemissionen optimal steuern. Der neue Golf R erfüllt souverän die aktuelle Abgasnorm Euro 6d-ISC-FCM. Seine Kraft gibt der TSI an das serienmäßige 7-Gang-DSG und den Allradantrieb weiter.

Der neue 8er Golf 4MOTION bietet mit R-Performance Torque Vectoring so einiges. Ein neu entwickeltes Hinterachsgetriebe verteilt hier die Antriebskraft nicht nur variabel zwischen der Vorder- und Hinterachse, sondern ist auch zwischen dem linken und rechten Hinterrad veränderbar. So kann der Allradantrieb beim Kurvenfahren erstmals bis zu 100% des Drehmoments an das kurvenäußere Rad senden und so das Heck in die gewünschte Richtung drücken. Die Intensität der Kraftverteilung wird dabei entsprechend vom Lenkwinkel, von der Gaspedalstellung, Querbeschleunigung, Gangstufe und der Geschwindigkeit bestimmt. Der Fahrer kann zudem die Wirkungsweise des 4MOTION-Allradantriebs mit R-Performance Torque Vectoring und der stabilisierenden Fahrdynamiksysteme über die serienmäßige Fahrprofilauswahl („Comfort“, „Sport“, „Race“ und „Individual“) beeinflussen.

Wer das optionale „R-Performance“-Paket ordert, hat zudem die Profile „Special“ (Nürburgring-Modus) und „Drift“ zu Verfügung. Über die „R“-Taste am Multifunktionslenkrad gelangt man direkt in die Fahrprofilauswahl. Erstmals im Golf R wird auch der Allradantrieb mit dem Fahrdynamikmanager, dem DCC, den elektronischen Differenzialsperren (XDS) und der Progressivlenkung vernetzt.
Der neue Golf R katapultiert den Fahrer in nur 4,7 Sekunden auf 100 km/h, bis schließlich bei 250 km/h dem Vorwärtsdrang elektronisch Einhalt geboten wird. Ist das „R-Performance“-Paket an Bord, ist erst bei 270 km/h Schluss.

Zudem gibt´s beim „R-Performance“-Paket einen größeren, zum Dach hin offenen Heckspoiler, 19- statt 18-Zoll-Räder sowie die zwei zusätzlichen Fahrprofile. Auf der Nürburgring-Nordschleife ist der serienmäßig mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) ausgestattete Golf R pro Runde bis zu 17 Sekunden schneller als sein Vorgänger. Das Profil „Drift“ eröffnet abseits öffentlicher Strecken ein neues Fenster der Fahrdynamik und steigert den Spaß am Lenkrad, zudem lässt sich das ESC im Golf R neben dem Modus „Sport“ auch komplett deaktivieren.

Optisch ist der Golf R am spezifischen R-Stoßfänger mit Splitter im Motorsportstil (Frontspoiler), den seitlichen Wings als große Luftleitelemente (in Wagenfarbe lackiert) und dem R-spezifischen Lüftungsgitter zu erkennen. Alle schwarzen Elemente sind hochglänzend ausgeführt. Im oberen Kühlergrillbereich trägt der Golf eine blaue Querspange, die als LED-Streifen beleuchtet ist. In der Seitenansicht sind es die 18-Zoll-Leichtmetallräder vom Typ „Jerez“, die exklusiven Seitenschweller, die Außenspiegelkappen in mattiertem Chrom (inklusive R-Projektion) und das um 20 Millimeter tiefere Fahrwerk, welche das R-Modell kennzeichnen. Gut durch die Speichen der serienmäßigen 18-Zoll-Räder zu erkennen, sind die blauen Bremssättel der großen 18-Zoll-Bremsanlage. Optional kann der Golf R zudem mit 19-Zoll-Leichtmetallrädern konfiguriert werden. Zur Wahl stehen hier die Felgen „Estoril“ (Speichen glanzgedreht und Innenflächen in „Schwarz“ oder komplett in „Schwarz“) und „Adelaide“ (Speichen glanzgedreht und Innenflächen in „Schwarz“). Ebenfalls im Angebot sind die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen „Bergamo“ (Winterrad) sowie 19-Zoll-Semi-Slicks (Reifen) für die Rennstrecke.

Um den bis zu 270 km/h schnellen Golf R zu verzögern, kommt im R eine neue Vorderachsbremse mit 18-Zoll-Bremsscheiben zum Einsatz, während beim Vorgänger noch eine 17-Zoll-Bremse ihren Dienst verichtete. Mit der neuen 18-Zoll-Bremse vergrößern sich die Scheibendimensionen von 340 x 30 mm auf 357 x 34 mm. Die Bremse ist mit Stiftscheiben und einem Bremstopf aus Aluminium aufgebaut, was pro Seite ein Gewicht von rund 600 Gramm einspart. Zudem erhält der elektronische Bremskraftverstärker (eBKV) eine eigene Kennlinie sowie einen größeren Hauptbremszylinder für ein knackiges, aber dennoch feines Ansprechverhalten bei einem gleichzeitig sportlich kurzen Bremspedalweg.

In eigenständiger Optik präsentiert sich der Heckstoßfänger, in dem der ebenfalls neu gestaltete und hochglänzend schwarz lackierte Diffusor integriert wurde, der seitlich durch die edel verchromten Doppelendrohre der serienmäßigen Sportabgasanlage eingerahmt wird. Die vier klappengesteuerten Abgasendrohre sind ein weiteres, spezifisches Merkmal des Golf R. Optional wird Volkswagen für den neuen Golf R wieder eine sieben Kilogramm leichtere Akrapovič-Titanabgasanlage anbieten, deren Sound ebenfalls via Klappen steuerbar ist. Der neue Golf R kann in den drei Farben „Lapiz Blue Metallic“, „Pure White“ oder „Deep Black Perleffekt“ konfiguriert werden.

Individuell einstellbar #DeutschlandAchter H&R Gewindefedern für den neuen VW Golf 8 Volkswagen bietet für den neuen Golf ein Feuerwerk an Ausstattungsoptionen – so viele, wie nie zuvor Das Interieur des neuen Golf R wurde ganz speziell durch dessen serienmäßiges Infotainmentsystem „Discover Media“ mit 10-Zoll-Screen, Navigation und Sprachbedienung und das ebenfalls aufpreisfreie „Digital Cockpit Pro“ mit volldigitalen Instrumenten angepasst. Das „Discover Media“ empfängt den Fahrer mit einem neu gestalteten „R“-Begrüßungsbildschirm. Eine eigene Grafik mit einem R-Logo kennzeichnet ein „Sport-Skin“ mit zentralem, rundem Drehzahlmesser im R-spezifischem Design inklusive dem „R“-Logo, das zudem im Tacho zu finden ist.
Wer im Modus „Spezial“ oder „Drift“ unterwegs ist, wird bei manueller DSG-Fahrt zudem mit einem Schaltblitz zum Gangwechsel aufgefordert. Zusätzlich lassen sich Daten wie der Ladedruck, die Getriebetemperatur, das Drehmoment, die Leistung, die G-Kräfte und die Momentenverteilung des Allradantriebs anzeigen.

Fahrer und Beifahrer nehmen auf den Top-Sportsitzen der neuen Golf-Generation mit integrierten Kopfstützen Platz. Die Innenflächen der Sitze im Design „Sardegna“ sind in Schwarzblau gehalten, die Außenbereiche in „ArtVelours“ ausgeführt. Ein „R“-Logo veredelt die Innenfläche der Sitzlehnen. Optional wird es eine schwarze Nappaleder-Ausstattung mit Elementen im Carbon-Look mit blauen Applikationen im Seitenbereich sowie einem blauen „R-Logo“ in der Sitzlehne geben.
Der Vorverkauf des neuen Golf startet bereits am 5. November 2020

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