Von Porsche Taycan bis Dacia Spring – der Gebrauchtmarkt boomt, während die Preise massiv einbrechen. Für Käufer eröffnen sich völlig neue Chancen.

Elektroautos im Preissturz: Warum gebrauchte E-Autos jetzt so günstig sind wie nie

Von Porsche Taycan bis Dacia Spring – der Gebrauchtmarkt boomt, während die Preise massiv einbrechen. Für Käufer eröffnen sich völlig neue Chancen.: Elektroautos im Preissturz: Warum gebrauchte E-Autos jetzt so günstig sind wie nie
Erstellt am 1. April 2026

Derzeit rollen immer mehr Elektroautos auf den Markt – und das macht sich deutlich auf dem Gebrauchtwagenmarkt bemerkbar. Während das Angebot steigt, fallen die Preise spürbar. Gute Zeiten also für Käufer, die angesichts hoher Kraftstoffpreise erstmals ein Elektromodell in Betracht ziehen.
Viele Interessenten denken bei der Suche nach einem Elektroauto zunächst an einen Neuwagen. Fortschritte bei Akkutechnik, Ladegeschwindigkeit und der hohe Innovationsdruck der Hersteller lassen den Gebrauchtmarkt oft in den Hintergrund rücken. Doch genau hier eröffnet sich aktuell enormes Potenzial.

Mit der wachsenden Zahl an Leasingrückläufern steigt das Angebot an gebrauchten Elektroautos kontinuierlich. Bereits in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres gerieten die Preise unter Druck – ein Trend, der sich im ersten Quartal 2026 weiter verstärkt hat.
Gleichzeitig zieht die Nachfrage wieder an. Grund sind die hohen Kraftstoffpreise, die viele Autofahrer zum Umdenken bewegen. „Die Amortisationszeit eines gebrauchten Elektroautos hat sich deutlich verkürzt“, erklärt Artur Schwendner von der Plattform Carvago. Die Angst vor weiter steigenden Spritpreisen senkt zunehmend die Hemmschwelle beim Umstieg auf Strom.

Wertverlust schafft Chancen

Für Käufer ergibt sich dadurch eine komfortable Situation: Die Auswahl ist groß, die Preise attraktiv. Besonders interessant sind Fahrzeuge im Alter zwischen 12 und 36 Monaten. Hier liegt der Wertverlust häufig zwischen 40 und 70 Prozent.
Ein besonders drastisches Beispiel ist der Porsche Taycan. Modelle wie Taycan 4 oder 4S, kaum älter als zwei Jahre und mit weniger als 30.000 Kilometern, sind bereits ab unter 60.000 Euro erhältlich. Basisversionen starten sogar bei rund 50.000 Euro – ein Wertverlust von über 50 Prozent.
Noch deutlicher fällt der Preisverfall beim Mercedes EQS aus. Drei Jahre alte Fahrzeuge sind bereits für unter 50.000 Euro zu finden – ein Minus von bis zu 60 Prozent gegenüber dem Neupreis.

Volumenmodelle werden erschwinglich

Auch im Volumensegment sinken die Preise deutlich. Der Tesla Model 3 ist mittlerweile so günstig wie nie. Standardversionen mit Hinterradantrieb sind ab etwa 25.000 Euro erhältlich, oft mit weniger als 50.000 Kilometern Laufleistung. Varianten mit größerem Akku und Allradantrieb bleiben meist unter der 30.000-Euro-Marke.
Ähnlich positioniert sich der VW ID.3. Zwei Jahre alte Modelle mit 204 PS und solider Ausstattung kosten rund 26.000 Euro. Noch mehr Gegenwert bietet der Hyundai Ioniq 5: Das futuristisch designte Elektroauto ist mit verschiedenen Batteriegrößen und Leistungen bereits zwischen 23.000 und 27.000 Euro erhältlich.
Auch der Skoda Enyaq wird zunehmend erschwinglich. Modelle mit kleiner Batterie und Hinterradantrieb starten bei unter 25.000 Euro – ideal für preisbewusste Käufer.

Einstieg so günstig wie nie

Wer noch weniger investieren möchte, findet ebenfalls attraktive Optionen. Der Fiat 500e ist bereits für unter 19.000 Euro erhältlich – selbst als Jahreswagen oder Vorführmodell.
Am unteren Ende der Preisskala stehen Modelle wie der Leapmotor T03 oder der Dacia Spring. Diese Stadtautos sind teilweise schon ab 11.000 Euro erhältlich und bieten einen günstigen Einstieg in die Elektromobilität – mit Abstrichen bei Reichweite und Ladeleistung.

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