Max Edelhoff im Team Car Collection Motorsport bei den ADAC GT Masters

Der Youngster im Haifischbecken!

Max Edelhoff im Team Car Collection Motorsport bei den ADAC GT Masters: Der Youngster im Haifischbecken!
Erstellt am 6. Oktober 2016

Mit gerade einmal 20 Jahren gab Max Edelhoff sein Debüt in einer der härtesten GT-Rennserien der Welt - den ADAC GT Masters. Seine Waffe: Der wunderschöne Audi R8 LMS von Car Collection Motorsport. Die Mannschaft aus dem Rheingau ging mit einer neuen Fahrerbesatzung ins letzte Rennen der Saison in der „Liga der Supersportwagen“.

Mit 20 Jahren im ADAC GT Masters - Max hat die Herausforderung angenommen!

Das Sammeln von neuen Eindrücken und Erfahrungen stand für Max Edelhoff im Vordergrund. Zusammen mit Car Collection Motorsport führt er die Rookie-Wertung der Internationalen 24H Series an. Unterstützung erhielt er vom Audi Sport customer racing Fahrer Marc Basseng. Am Freitag fanden die freien Trainings noch bei trockenen Bedingungen statt. Für den Samstag öffnete Petrus seine Pforten und ließ es kurz vor Rennstart stark regnen. Am Sonntag herrschte bestes Spätsommerwetter.

Kurze Vorstellung in Rennen 1

Bereits im Zeittraining am Samstagmorgen mussten die Piloten sich auf einer feuchten Strecke behaupten. Für Edelhoff war es das erste Mal überhaupt, dass er bei nassen Bedingungen ein GT3 Auto bewegte. Ohne volles Risiko zu gehen, qualifizierte er sich auf Startplatz 20. Nachdem alle Fahrzeuge noch auf den profillosen Slicks in die Startaufstellung gefahren sind, fing es kurz vor dem Start der Einführungsrunde wieder an zu regnen. Der Start verlief reibungslos, Edelhoff konnte einige Plätze gut machen und holte weiter auf. In Runde 4 rutschte ein Lamborghini in die Seite von Max Edelhoff und drehte ihn um. Hierbei schlug er in die Betonwand ein. Mit einer gebrochenen Radaufhängung musste er das Rennen aufgeben.

Fehlerlos im seinem ersten Regenrennen - bis ihn ein Gegner abräumte!

Unfall überschattet Saisonfinale und Titelkampf

Der Sonntag präsentierte sich bei herrlichen Spätsommer Bedingungen. Von Startplatz 20 ging es für Marc Basseng ins Rennen. Die Rundenzeiten aller Teilnehmer lagen sehr eng zusammen und somit war es schwer eine Aufholjagd zu starten. In Runde 16 steuerte Basseng die Box zum Pflichtstopp an. Max Edelhoff übernahm und ging nach einem perfekten Fahrerwechsel wieder ins Rennen. Nach nur 5 Runden musste das Rennen unterbrochen werden. Jules Gounon verunfallte schwer und musste aus seinem Fahrzeug geborgen werden. Nach dem Rennen gab es die Entwarnung. Bis auf ein paar Prellungen blieb Gounon unverletzt. Nach der 30-minütigen Unterbrechung wurde das Rennen mit einer Restfahrzeit von 15 Minuten neu gestartet. Edelhoff, der nun das erste Mal unter trockenen Rennbedingungen im ADAC GT Masters fuhr, ging auf Anhieb die Rundenzeiten seiner Vordermänner mit. Mit jeder gefahrenen Runde verbesserte er seine Zeiten, so dass er in den letzten Runden die Zeiten der Top 10 Autos mitgehen konnte. Auf Platz 21 überquerte er die Ziellinie in seinem ersten Rennen in der „Liga der Supersportwagen“.

Supersportwagen Rad an Rad - das ist das ADAC GT Masters!

Spontane Chance schnell genutzt!

Max Edelhoff begann seine Karriere im Kartsport und setzte diese im Formel BMW Talent Cup fort. Nach einer Schulterverletzung, die er sich in der Schule zugezogen hatte und einer anschließenden Operation, konnte er seine ambitionierten Pläne zunächst nicht weiter verfolgen. Zusammen mit seinem Vater startete er dann als 20-Jähriger im Team Car Collection Motorsport in der 24h-Series und sammelte erste Erfahrungen mit dem Audi R8 LMS. Dort lernte er auch den routinierten Audi Sport Customer Racing Piloten Marc Basseng kennen. Diese Begegnung sollte für seine weitere Karriere in dieser Saison noch ungeahnte Folgen haben. Als sich Max nämlich im Vorfeld des Saisonfinales der ADAC GT Masters bei Marc meldete, um sich mit ihm zum Zusehen zu verabreden, fragte dieser ihn kurzerhand: "Willst du nicht selbst fahren?" Der zweite Fahrerplatz neben Basseng war noch nicht besetzt. Max besprach diese große Chance mit seinem Vater und zusammen machten sie den Deal klar. So reiste Max einen Tag später zum Ring, um erstmalig in der am härtesten umkämpften Meisterschaft im GT-Sport zu starten.

Mit Marc Basseng hatte Max den idealen Partner für seinen GT-Masters-Einstieg!

Mit Respekt, aber ohne Angst!

Der 20-Jährige ging mit sehr viel Respekt an seine neue Aufgabe heran. Marc Basseng half ihm als erfahrener Pilot durch seine Anspannung und half ihm auch darüber hinaus sehr viel. "Marc ist ein ganz Schneller und dadurch auch eine gute Pace-Vorgabe für mich. Mit seinen Daten kann man also auch sehr gut arbeiten und sich selbst verbessern. Auch bei der Daten-Analyse hat er mir sehr geholfen!" ist Max dankbar. Überhaupt hat ihm sein Start in dieser Serie sehr gefallen. "Das Feld ist sehr nah beieinander! Man muss alles geben und mit noch mehr Risiko ins Qualifying gehen. Man hat den Eindruck, dass sehr hart gefahren wird. Ich persönlich hätte es mir aber noch härter vorgestellt. Im zweiten Rennen war das Feld weit auseinander gezogen, so dass ich kaum Zweikämpfe hatte." Die Lernkurve zeigt steil nach oben und weiteren Starts im ADAC GT Masters ist Max natürlich nicht abgeneigt.

Auch das gehört dazu: Autogramme schreiben für unzählige Fans!

Hier geht es zur großen Fotostrecke: 31 Bilder Fotostrecke | Das Team Car Collection Motorsport beim Finale der ADAC GT Masters in Hockenheim: Im roten Audi R8 LMS fährt Max zum Erfolg! #01 #02

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