Breitbau am Breitbau – Mit zusätzlicher Luft und sattem V8-Sound

Schnelle Nummer am Audi RS4

Breitbau am Breitbau – Mit zusätzlicher Luft und sattem V8-Sound: Schnelle Nummer am Audi RS4
Erstellt am 18. August 2014

Die Marke Audi ist genau sein Ding, und Eric Schmidt, Inhaber der Firma Folienking, kann einfach nicht die Finger von den vier Ringen lassen. Und dabei kennt er keinerlei Scheu. Besonders die leistungsstarken Modelle haben es ihm angetan. Aktuell drückte er dem RS4 der Baureihe B7 nicht nur ein neues Foliendesign aufs Blech, sondern verbreiterte obendrein den ohnehin nicht gerade schlanken RS4.

Bereits im letzten Jahr, hatten wir Euch HIER im Magazin schon Erics letztes Projekt vorgestellt. Damals war es ein in Bronze-matt folierter und auf 21 Zoll Cayanne-Felgen stehender Audi Q5, der dank Airride gut 20 Zentimeter niedriger wurde.

Am aktuellen RS4-Projekt war eine solche Karosserieabsenkung kaum möglich. Und dennoch konnte Eric das Serienniveau des Ingolstädters nicht ertragen. Ein echtes Show-Car muss für ihn via Airride platt gemacht werden. Vier Wochen vor dem Wörthersee-Treffen 2014 ging´s dann mit dem kompletten Umbau los.

Airride im Audi RS4

Damit der RS4 auch noch wie ein echter Sportwagen fährt und nicht ins Schlingern gerät wie die Costa Concordia, griff der Folienking auf ein HP-Drivetech-Fahrwerk samt Accu-Air-Steuerung zurück. Mit dem Steuerungssystem hält der Audi heute automatisch eine von drei vorprogrammierten Fahrhöhen, lässt sich aber auf Wunsch auch komplett absenken.

Bereits werksseitig kamen und kommen die RS4-Modelle keineswegs schmalbrüstig daher. Für Erik aber kein Grund alles so zu belassen. Der Master-Plan sah nämlich eine etwas üppigere Rad-Reifenkombination vor. Die Wahl fiel auf einen Satz MB-Felgen KV1 mit schickem, konkaven Felgenstern. Allerdings fällt dieser nur in der entsprechenden Felgenbreite so deutlich konkav aus.

An der Hinterachse war die Montage der 10,5 x 20 Zoll breiten Felgen kein Problem.

Mit einer Einpresstiefe von 45 und den montierten 255/30er Reifen war sogar noch genügend Platz für eine 5 mm starke Spurplatte. Vorne war aufgrund der Bremse und des Lenkeinschlags jedoch etwas mehr Gehirnjogging gefragt. Festgelegt war die Breite mit 10,5 Zoll genauso wie eine maximale Absenkung des Fahrwerks. Mit einer Einpresstiefe von 25 allerdings war die Grenze schnell erreicht. Für ein reibungsloses Fahren war das zu wenig. Erik griff also zur Flex und machte mit den RS4-Kotflügeln kurzen Prozess.

Auf jeden Zentimeter kam es an

Ein Schnitt hier, etwas Blech da und alles wieder zusammengeschweißt, verzinnt, neu lackiert und schon war der RS4 weitere 3 cm pro Seite fetter. Doch auch die Querlenker gingen voll abgesenkt auf Kontakt mit der Karosserie, weshalb das Karosserieblech ausgeschnitten und neu verschweißt wurde um Platz zu schaffen.

Entscheidende Zentimeter, die jede Minute Arbeitszeit wert waren, wie sich beim ersten kompletten Absenken der Karosserie zeigte, auch wenn man es kaum sieht.

Fehlte nur noch der passende Überzug für den RS4. Wie es sich für den Folienking gehört, musste dieser möglichst auffällig und einzigartig ausfallen. Eric griff zu einer Folie namens “pflaumi matt metallik“. Damit die Firmenwerbung nicht zu kurz kam, gab es fürs Dach und die Motorhaube den Schriftzug “I LOVE FOLIENKING“ im mehrfacher Aufführung. Perfekt zur Farbe passt auch die dunkle Tönungsfolie auf den Heckleuchten und den schwarzen MB-Felgen.

In einen RS4 gehören nun mal Schalensitze

Der RS4 legte jedoch nicht nur optisch kräftig zu, auch im Innenraum und unter der Motorhaube tat sich so einiges. So steckt auf der Lenksäule das aktuelle RS6-Volant der A6-Baureihe 4G. Die Vollschalensitze mit RS4-Logo waren leider nicht immer in diesem RS zu finden. Hier hatte der Vorbesitzer einfach ein wichtiges Kreuz in Sachen Sonderausstattung vergessen, weshalb Eric zur Nachrüstung gezwungen war.

Satter Sound und Leistungsplus

Eine Abrüstung hingegen musste die Abgasanlage über sich ergehen lassen. Bei ASG-Sound in Gummersbach kümmerte man sich um eine Reduzierung des Staudrucks sowie um ein noch böseres Grummeln des V8. Besonders die Bearbeitung der Vor- und Hautkats sowie die geänderte Luftansaugung in Form einer Ram-Airbox zahlten sich aus. Zusammen mit einer abgeänderten Software bringt es der 4,2-Liter-Sauger nun auf 454 PS.

Nach V8 kommt V10

Richtig zufrieden ist bzw. war Eric damit noch nicht, irgendwie fehlte ihm der richtige Schub. Diesen liefert seit kurzem der Nachfolger in Erics Fuhrpark, ein RS6 V10 Bi-Turbo, der übrigens auch schon mit einem Airride-Fahrwerk und einer Folierung unterwegs ist - auch dieses Mal konnte Eric einfach nicht seine Finger von dem Ingolstädter lassen.

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Technische Daten

Fahrzeugtyp: Audi RS4 B7

Baujahr: 2006

Motor: 4,2 Liter V8 FSI, ASG Abgasanlage, Leistungssteigerung auf 454 PS und 485Nm

Getriebe: Serie, Sachs Einmassenschwungrad und Performance-Kpplung

Fahrwerk: HP Drivetech Airride und Accu-Air Steuerungssystem

Bremsen: Serie RS4

Räder: MB KV1 in 10,5x20 ET25 vorn, 10,5x20 ET46 hinten plus 5mm Spurplatten

Reifen: rundum Hankook S1 Evo in 255/30 ZR20

Karosserie: Kotflügel vorn um 3cm je Seite in Blech verbreitert, Folierung in Folienking.de Sonderfarbe „pflaumi matt metallik“, Latex Druck auf Motorhaube und Dach, Heckleuchten mit Folie getönt,

Innenraum: Lenkrad vom RS6 4G, originale RS4 Schalensitze nachgerüstet

Dank an: ASG Sound aus Gummersbach und Tunetec Berlin

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