Up!-gebloggt: Der VW up!-Blog zum kleinsten VW (2012)

Der etwas andere Fahrbericht zum VW-Winzling

Up!-gebloggt: Der VW up!-Blog zum kleinsten VW (2012): Der etwas andere Fahrbericht zum VW-Winzling
Erstellt am 25. Juni 2012

Der ist klein, knuffig und irgendwie komplett anders als das, was man sonst von Volkswagen gewöhnt ist. Und genau aus diesem Grund gibt es den Fahrbericht zum VW up! diesmal in einer etwas anderen Form, nämlich als Blog.  In den kommenden 14 Tagen werden wir diesen white up! ausführlich auf Herz und Nieren testen. Wir stellen die typischen Alltagsfragen zum VW up! und checken, wie er sich in der City, auf dem Land und natürlich auf der Autobahn schlägt.

Wir werden diesen Beitrag in den kommenden Tagen immer wieder aktualisieren, also schaut rein! Denn hier wird Up!-gebloggt.

Up! and away! – bye, bye lieber up!

Nach 2.087 Testkilometern, 139,5 Liter Super-Benzin und geschätzten 5.000 Insekten an der Front unseres up! sind unsere zwei Testwochen im kleinsten Volkswagen vorbei. Und wir ziehen daraus ein wirklich positives Fazit. War unsere Skepsis anfangs noch recht groß, konnte der Kleine diese bereits nach wenigen Tagen zerstreuen. Der up! ist trotz seiner geringen Große ein vollwertiger Volkswagen, der sich zwar im urbanen Umfeld am wohlsten fühlt, sich aber auch auf langen Etappen keine Blöße gibt.

Die pfiffigen Details, seine knuffige Optik, die besonders bei älteren Semestern ankommt, und das durchdachte Konzept überzeugten am Ende. Ebenso wie seine Verarbeitungsqualität auf ganzer Line, insbesondere wenn man sich den Basispreis von 9.850 Euro vor Augen hält. Da macht up! fahren gleich noch mehr Spaß!

Tag 13: Unser up! wird zum e-up!

VW up! goes electro mobility! Bei Euch tut sich ein jetzt ein großes Fragezeichen auf? Ging uns genauso! Schließlich mussten wir einen Tag Zwangspause mit unserem up! einlegen. Warum? Weil die Batterie leer war. Aber nicht nur leer, sondern restlos leer, nicht einmal mehr fürs Display im Tacho war genug Saft da. Die Ursache konnten wir nicht finden. Glücklicherweise aber haben wir eine Steckdose auf dem Hof und ein Ladegerät im Schreibtisch. Nach 24 Stunden am Netz schnurrte unser up! als sei nichts gewesen. Na dann auf ins Zeitalter der Elektoautos.

Tag 11: Klein ist groß

Auf die Größe kommt es an. Und da wirbt Volkswagen ja derzeit mit “Klein ist groߓ. Wir haben uns einmal angeschaut wie groß der up! wirklich ist. Er bringt es auf eine Länge von 3.540 mm. Ein VW Lupo war rund 13mm kürzer (3.527 mm) allerdings kann der up! mit 10 cm mehr Radstand (2.420 mm) glänzen, die sich im Fahrverhalten deutlich niederschlagen. Übrigens: ein Golf 1 bringt es auf 2.400 mm Radstand und eine Länge von 3.705 mm. So klein ist der up! also gar nicht, nur die Zeiten haben sich ganz schön geändert.

Tag 10: Vom großen Bruder

Es ist das Teil eines jeden Fahrzeugs, mit dem man ständig in Kontakt ist – das Lenkrad. Umso erfreulicher, dass sich Volkswagen hier nicht lumpen ließ und ins Regal des Beetle griff. Der besitzt nämlich das gleiche Lenkrad wie der VW-Zwerg und das gefällt uns überaus gut. Der Durchmesser, die Griffigkeit und nicht zuletzt das sportliche Design machen einfach Spaß.

Tag 9: Tankeschön

Mit unserem VW up! haben wir nun bereits die ersten 1.000 Kilometer abgespult und müssen sagen: Wir haben den Kleinen ganz schön unterschätzt. Besonders wenn man bedenkt, dass man in einem Automobil unterwegs ist, dessen Basispreis unter 10.000 Euro liegt. Verarbeitung und Komfort liegen deutlich über dem eines Dacia oder anderen Billigautos. Allerdings muss man auch im up! damit leben, dass der Preis irgendwo her kommt.

Bestes Beispiel ist die Tankklappe. Hier muss man genau wie vor 15 Jahre den Schlüssel zum Entriegeln nehmen. Oder die Schalter der Fensterheber: Wer die Scheiben auf der Beifahrerseite herunterlassen will, muss sich richtig lang machen, denn auf der Fahrerseite gibt es nur einen Schalter. Tja, Komfort kostet nun mal.

Tag 8. maps + more

Hand aufs Herz, wer schaut eigentlich vor Fahrtantritt noch in den Atlas und plant seine Route “zu Fuߓ bis ins letzte Detail? Seitdem es Navigationssysteme gibt, gehört „Der große Shell-Atlas“ doch wie so manches andere Printprodukt zu einer aussterbenden Gattung. Denn selbst unser Test-up! ist mit einem Navi haben. Anders als wir es von Volkswagen gewohnt sind, wird der up! auf Wunsch mit einem mobilen Navi-System ausgerüstet. Eine Lösung, die bislang mit keinem stationären System mithalten konnte. Das umständliche Stromkabel oder die Befestigung an der Frontscheibe, alles Punkte, die portable Navis zwar billig machen, diese aber auch so aussehen lassen.

Im up! ist das ganz anders. Hier wurde das portable NAVIGON-System perfekt ins Fahrzeug integriert. Die Halterung ist mittig auf dem Armaturenbrett angebracht, die das Navi gleichzeitig mit Strom versorgt und auflädt. So kann man den praktischen Scout jederzeit, beispielsweise bei einer Fahrradtour oder Stadtbesichtigung einfach mitnehmen.

Obendrein kann das NAVIGON im up! sogar Fahrzeuginfos liefern. Als Zusatzinstrument können die Wasser-, Außentemperatur oder ein Drehzahlmesser angewählt werden. Sogar eine tolle Übersicht des Bordcomputers lässt sich aufs Display holen. Ach ja, die Navigation funktioniert übrigen tadellos, zumal die Fahranweisungen akustisch gut verständlich direkt über die Fahrzeuglautsprecher kommen. Das Beste: Das maps + more System kostet gerade einmal 355 Euro Aufpreis und gehört im white-up! sogar zur Serienausstattung.

Tag 7. up!gebrochen?

Da haben wir nicht schlecht gestaunt, als wir gestern zu unserem Test-up! kamen. Zeigte sich der Kleine doch von einer ganz eigenen Seite. Irgendwie ist es unserem up! gelungen, auf der Beifahrerseite sein eigenes Ausstellfenster zu entwickeln. Bei genauer Betrachtung allerdings entpuppte es sich als verrutschtes Fenster. Im halb geöffneten Zustand wackelt es deutlich mehr als auf der Fahrerseite, auch die Windgeräusche sind schlagartig um ein vielfaches lauter geworden. Die Funktion des Fensterhebers ist allerdings immer noch normal. Kennt Ihr das Problem an Eurem up! vielleicht auch? Nicht dass sich bei unserem up!-Ausstellfenster ein ähnliches Desaster wie damals mit den herunterfallenden Scheiben des Golf 4 ankündigt...

Tag 5. Jaaaa….!

Von wegen Kleinwagen! Der VW up! wird für die VAU-MAX.de-Redaktion noch zum Racer. Auf dem Weg zur TuningExpo haben wir dem Kleinen gleich mehrfach so richtig die Sporen geben können und die Höchstgeschwindigkeit ausgetestet – und in ungeahnter Dimension verschoben! Angegeben ist das gute Stück, das wir gerade fahren, mit 75 PS und 171 km/h Top-Speed. Mit etwas Rückenwind, bergab und “angelegten Spiegeln“ \;-) brachte es unser Test-up! sogar auf 184 km/h!

Tag 4. 631 Kilometer weiter

Mit voller Ladung ging es nach Saarbücken zur Tuning Expo. Während dieser Fahrt hatten wir mehr als genügend Zeit den up! näher kennenzulernen. Auch hier ließ der Winzling unsere anfängliche Skepsis schwinden. Ja, ganz im Gegenteil: Mit dem up! muss man um Autobahnen keineswegs einen Bogen machen. Der Winzling liegt erstaunlich gut und das selbst bei höheren Geschwindigkeiten. Obwohl das Grundsetup eindeutig für den Stadtverkehr gemacht ist, brachte er uns problemlos und sicher ans Ziel. Lediglich die fehlende Mittelarmlehne sei an dieser Stelle erwähnt… We miss you!

Tag 3. Wow – Es hat gekl"up!"t

Die Qualitäten des VW up! erschließen uns so langsam aber sicher. Hatten wir gestern noch Zweifel am Nutzwert des up! werden wir heute eines Besseren belehrt. Voll beladen bis unter die Fensterkante geht es los zur Tuning-Expo Saarbrücken.

Die 951 Liter Laderaumvolumen haben wir zwar fast voll ausgeschöpft, aber am Ende ist doch alles untergebracht. Respekt! Die maximale Zuladung liegt übrigens bei 436 kg, ein Glück das er nun nur noch ein Zweisitzer ist. Mit einem kleinen Zwischenstopp sind es übrigens etwas mehr als 600 Kilometer, die unser up! nun runterzureißen hat.

Tag 2. – Kofferraum-Tetris im „Gepäck-up!-teil“

Kleiner Wagen = wenig Platz? Denkste! Heute musste das „Gepäck-up!-teil“ erstmals zeigen, was es taugt. Einen Tag vor dem nächsten EM-Fußballspiel unserer Nationalmannschaft müssen die passenden Kaltgetränke besorgt werden. Die anfängliche Skepsis gegenüber dem Kofferraum verfliegt schnell.

Im Handumdrehen ist der Getränkekasten verstaut. Damit die Kiste dazwischen passt, muss die Rückenlehne kurz nach vorne geklappt werden. Sind beide Lehnen umgelegt, stehen 951 Liter Laderaum zur Verfügung - leider ohne ebene Ladefläche. Im Normalzustand sind es dagegen 251 Liter; ein Polo bringt es übrigens auf 280 und der Golf auf 350 Liter Stauraum.

1. Tag: Bestandsaufnahme: Der VW up! ist da!

Den heutigen ersten Testtag wollen wir nutzen, um uns die VAU-MAX.de Facts des up! ausführlich anzusehen. Der erste Blick fällt dabei direkt in die zum Testwagen beigelegte Aufpreis und Konfigurationsliste.

Unser white up! bringt es einen Verkaufspreis von stattlichen 15.280 Euro. Neben den Grundpreis von 14.300 Euro kann der Kleine mit einem “Drive pack plus Paket“ glänzen. Darin enthalten sind eine City-Notbremsfunktion, Geschwindigkeitsregelanlage (oder wie normale Menschen sagen “Tempomat“), Multifunktionsanzeige und eine Einparkhilfe für das kurze Heck des up!.

Für die Ohren verfügt unser up! über ein Lautsprecherupgrade für 120 Euro, das es dann aus 6 Lautsprechern schallen lässt. Damit es nicht zu kalt am Allerwertesten wird, ist auch eine Sitzheizung für 250 Euro an Bord. Überflüssig erscheint uns einzig der Zigarettenanzünder und Aschenbecher für immerhin 20 Extra-Euros.

Eigentlich mangelt es hier an nichts

Neben diesen Extras ist der up! aber alles andere als schlecht ausgestattet. Das Sondermodell white up! lässt kaum Kleinwagenwünsche offen. So gehört eine Klimaanlage und das portable Navigations- und Infotainment-System "maps + more" zur Serienausstattung. Ebenfalls zum serienmäßig: Ein Handschuhfach mit Deckel, Leder-Sportlenkrad und Schalthebel sowie ein Drehzahlmesser.

Kein Kraftwerk, aber vielleicht überzeugt am Ende ja der Verbrauch des 3-Zylinders.

Mit seinen 55 kW, also 75 PS, gehört unser up! zu den Topmodellen der Baureihe. Auf dem Tacho stehen derzeit 7.873 km, zu denen sich in den folgenden zwei Wochen noch einige hinzugesellen werden.

4 Kommentare

  • www.VW-Skoda.de

    Www.VW-Skoda.de

    Da die Maße zw Golf 1 und Up identisch sind > könnte man nicht auf Up Basis einen Wagen mit Optik das Golf 1 bauen, wäre super für die Retrowelle und es gäbe ein wunderschönes Auto mit moderner Technik
  • www.VW-Skoda.de

    Www.VW-Skoda.de

    Ob man das Navigon auch in einem anderen VW (z.B. Golf 6) nachrüsten kann incl der Bordinformationen (sicherlich über CAN Bus)? Das wäre doch was
  • janneman

    Janneman

    Hallo in die Runde, ich muss ehrlich sagen, dass mir der UP anfangs überhaupt nicht gefallen hat. Jetzt gewöhne ich mich an den Anblick und jetzt finde ich den gar nicht schlecht. So ein aufgemotzter UP sieht vielleicht sogar gut aus!
  • booze

    Booze

    Ich hatte auch als Ersatzwagen den Up in rot - mit weniger Ausstattung und 60 PS. Fahre normalerweise einen Passat 3C mit 170 PS und einen Scirocco R und muss sagen, dass der kleine Flitzer alles andere als lahm ist. Klar, er hat wenig Drehmoment aber der Blick auf den Tacho ließ mich jedes mal erschrecken. Da musst ich dann lieber bremsen, denn der Führerschein war mir dann doch wichtiger ;-) Sehr agil das Teil - das einzige was mich gestört hat waren die Ellenbogenauflagen an den Türen (zu hart), die in meinem Modell fehlende MAL und, dass die Türen nicht komplett verkleidet sind und die Originalfarbe durchscheint, wobei der eine oder andere das sicherlich schick findet. So, das wars aber auch schon :-)

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