Der Deutschland-Achter

Ein Golf für alle Fälle - Die große Kaufberatung zum neuen VW Golf 8

Der Deutschland-Achter: Ein Golf für alle Fälle - Die große Kaufberatung zum neuen VW Golf 8
Erstellt am 10. Dezember 2019

Es ist das wichtigste Modell für Volkswagen – und auch für Deutschland: Der Golf. Mit der achten Generation des Kult-Kompakten verspricht VW Verbesserungen in allen Belangen und noch mehr Individualität. VAU-MAX.de schaut einmal ganz genau unters Blech und hilft euch mit einer ausführlichen Kaufberatung, den Überblick zu behalten.

Der neue Maßstab

Jede neue Generation vom VW Golf bedeutet für deren Macher eine Gratwanderung. Zum einen muss auch der neue Golf eine absolute Benchmark in seiner Klasse werden, darf zum anderen aber um Gottes Willen nicht zu weit von seiner traditionellen DNA abweichen. Wie dieser Spagat den Verantwortlichen beim Golf 8 gelungen ist, und was der neue besser kann als der alte, haben wir in unserem ausführlichen Video eingehend beleuchtet: VIDEO-Fahrbericht – Wie gut ist der neue Golf 8 Überzeugt der VW Golf 8 eTSI mit Mildhybrid-Technik Zugegeben, auch wir waren skeptisch was den neuen VW Golf 8 angeht. Zwar hatten wir uns vorab beim Fototermin schon von seinen Äußerlichkeiten überzeugen...

Die große Kaufberatung von Vau-Max.de

Wer sich aber nun mit dem Gedanken trägt, sich einen neuen Golf zuzulegen, steht anfangs vor einer schieren Übermacht an Möglichkeiten und Optionen. Wir dröseln das Ganze mal genau auf und geben euch auch für einige Fälle Beispiel-Konfigurationen an die Hand, die ihr dann natürlich noch feintunen könnt.

Neue Linien braucht das Land

Am Anfang steht immer die Entscheidung für eine Ausstattungslinie. Und hier wartet die erste Überraschung: Volkswagen hat das Ausstattungsspektrum des serienmäßig fünftürigen Golf komplett neu konfiguriert. Die bisherigen Ausstattungslinien „Trendline“, „Comfortline“ und „Highline“ sind Geschichte. Fortan wird es die Linien "GOLF“, "LIFE“ und "STYLE“ sowie eine sportliche „R-Line“-Version geben. Alle neuen Linien sind deutlich umfangreicher ausgestattet als die vergleichbaren Vorgänger.

Die Basis - "GOLF"

Bereits zur Grundausstattung gehören Features wie LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten, „Keyless Start“, ein volldigitaler Tacho mit 10,25-Zoll-Display, das Infotainment-Display mit 8,25 Zoll, die mobilen Online-Dienste und -Funktionen von „We Connect“ und „We Connect Plus“, ein Multifunktionslenkrad, eine Klimaautomatik, der Spurhalteassistent „Lane Assist“, ein neuer Abbiegeassistent, das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und vorausschauendem Fußgängerschutzsystem sowie Car2X. Auch eine  Bluetooth-Anbindung, Freisprecheinrichtung oder die USB-Steckdosen, natürlich im neuen „C“-Format, sind serienmäßig an Bord. Stahlräder in 15 Zoll und Stoffbezüge vom Typ „Paper Soul“ runden das Serienmodell "GOLF" ab.

Die goldene Mitte - "LIFE"

Diese Individualisierungsstufe wird als erste Ausstattungslinie bereits in diesem Jahr angeboten. Über das Basismodell hinaus gehören zu „LIFE“ serienmäßig unter anderem die 16-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Norfolk“, eine Exterieur-Ambientebeleuchtung inklusive einer Logo-Projektion auf den Untergrund und einer Beleuchtung der Türgriffmulden, eine Schnittstelle zum induktiven Laden des Smartphones, „Wireless App-Connect“ (drahtlose iPhone-Integration), eine Mittelarmlehne vorn (mit zwei USB-Schnittstellen und Luftausströmern), eine Mittelarmlehne hinten (inklusive Durchladefunktion), Chromelemente im Bereich der Luftausströmer sowie der Fensterheberschalter und die Spiegeleinstellung, der „ParkPilot“ als Einparkhilfe sowie das automatisch aktivierte Autobahn- und Stadtlicht.

Ebenfalls serienmäßig: Lendenwirbelstützen vorn, die Höheneinstellung des Beifahrersitzes, Smartphone- und Kartentaschen an den Rückenlehnen der Vordersitze, das Navigationssystem Discover PRO mit 10-Zoll-Display, eine 12V-Steckdose im Kofferraum, der beleuchtete Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden und der variable Ladeboden. Der Golf hat ab der Ausstattungslinie „LIFE“ zudem eine in zehn Farben einstellbare Interieur-Ambientebeleuchtung an Bord. Serienmäßiger Stoff für die Sitze und Verkleidungen: das helle „Maze Stormgrey“ oder das dunklere „Maze Soul“.

Die Top-Ausstattung im neuen Golf - "STYLE"

„STYLE“ ist die neue Top-Ausstattung des VW Golf. Hier gehören zusätzlich, respektive abweichend von den „GOLF“- und „LIFE“-Features, folgende Details zur Serienausstattung: 17-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Belmond“, zusätzliche Chromumfänge im Exterieur (u.a. Trapez-Endrohre und seitliche Fensterbrüstung), Sportsitze vorn mit Sitzmittelbahnen in „ArtVelours“ (Fahrerseite als ergoActive-Sitz mit elektrischer Einstellung), Lederlenkrad und Lederschaltknauf, eine Pedalerie in Alu-Optik, Außenspiegeleinstellung mit Memory-Funktion, Interieur-Ambientebeleuchtung in 32 Farben, LED-Scheinwerfer mit Abbiegelicht und Allwetterlicht, LED-Rückleuchten mit animierter Blinkfunktion, eine „Air Care Climatronic“ mit 3-Zonen-Temperaturregelung und der „Travel Assist“. Serienmäßiger Stoff im Interieur: der helle „Rock Stormgrey“ oder dunklere „Rock Soul“.

Sportllicher Top-Golf als "R-Line"

Die neue „R-Line“-Version ist die sportlichste Ausstattung des neuen Golf. Für den Vorgänger gab es verschiedene „R-Line“-Pakete. Sie werden in einer neuen Konzeption für den achten Golf durch die „R-Line“-Ausstattung ersetzt. Analog zu „Style“, gehören auch hier die Ausstattungsinhalte von „GOLF“ und „LIFE“ zur Basiskonfiguration. Darüber hinaus wird die „R-Line“-Version unter anderem durch folgende Features geprägt: 17-Zoll-Leichtmetallräder des Typs „Valencia“, „R-Line“-spezifische Stoßfänger, Schwellerleisten in hochglänzendem Schwarz, einem Diffusor im Heck, Top-Sportsitze mit integrierten Kopfstützen, die Interieur-Ambientebeleuchtung in 32 Farben, Sportfahrwerk, Progressivlenkung, Fahrprofilauswahl, Dachhimmel in Schwarz, Schalthebelknopf in Alu, Multifunktionslenkrad mit gelochtem Leder, „R-Line“-spezifische Zier- und Kontrastnähte sowie Pedalerie und Fußstütze in Edelstahl gebürstet. Serienmäßiger Stoff im Interieur: der graue „Karoso Soul“.

Die Optionen des neuen Golf

Natürlich lässt sich der Golf 8 in jeder Ausstattungslinie weiter individualisieren. Es gibt eine unfassbare Anzahl von interessanten Optionen. Die wichtigsten stellen wir euch hier vor. Die Aufpreise beziehen sich jeweils auf das Modell „LIFE“, da diese Linie als einzige in diesem Jahr bestellbar sein wird.

Assistenzsysteme

Interessant ist vor allem die automatische Distanzregelung ACC „stop&go“, die im Stau auch teilautonom reagiert und den Travel-Assit gleich mit an Bord des neuen Golf holt. Der moderate Aufpreis beträgt 320,00 Euro. Die Einparkhilfe vorn und hinten ist serienmäßig. Für 155 Euro bekommt man das proaktive Insassenschutzsystem, das man im Idealfalle zwar nie braucht, aber im Falle eines Unfalls wertvolle Dienste leisten kann.

Tipp: Dazu buchen!

Komfort

Zahlreiche Komfort-Extras lassen den Kaufpreis schnell anschwellen. Hier gilt es, die eigenen Vorlieben zu erkennen und ein wenig Disziplin zu bewahren. Zum Beispiel ist ein Panoramadach sehr begehrt und für viele unverzichtbar, schlägt aber auch mit 1.080 Euro ordentlich zu Buche. Deutlich preiswerter ist die Ambientebeleuchtung in 30 Farben, die nur 160 Euro kostet.

Wer Hightech mag, greift am besten gleich zum Top-Paket. Dieses ist randvoll mit netten und vor allem sinnvollen Spielzeug wie z.B. die geilen Matrix-Scheinwerfer, 3-Zonen-Climatronic, LED-Rückleuchten mit dynamischem Blinker und Multifunktionskamera. Sogar das teure Panoramadach ist im Paket bereits inklusive! Da erscheint der hohe Preis von 2.745 Euro gleich in einem anderen Licht.

Apropos Licht, den Golf 8 wird es mit drei verschiedenen Licht-Konfigurationen geben. Die gute Nachricht zuerst: Das Halogen-Licht hat ausgedient! Dafür kommt bereits in der Basis-Variante ein LED-Scheinwerfer zum Einsatz, der Abblend- und Fernlicht in Diodentechnik mit Reflektoren ausstrahlt. Eine Stufe darüber rangiert der LED-Plus-Scheinwerfer. Für 985 Euro Aufpreis bekommt man alle Lichtfunktionen in LED-Technik, die über stylische Linsen abgestrahlt werden.

Auch das Tagfahrlicht ist anders und verfügt über eine typische Signatur. Optisch fast gleich, aber technisch nochmals auf einem höheren Niveau befindet sich das IQ-Light, das satte 2.110 Euro kostet. Hier gehören neben dem Voll-Matrix-Abblendlicht auch dynamische Blinker an Front und Heck sowie ein Regensensor und abblendbarer Innenspiegel zum Lieferumfang.

Zum Komfort tragen auch die Optionssitze bei. Hier hat man die Wahl zwischen den Sport-Komfortsitzen für schlanke 420 Euro und den ergoActive-Sitzen mit 14-Wege-Einstellung, Massage und Memory-Funktion für 920 Euro. Wer nur den Fahrersitz elektrisch verstellen will, bezahlt dafür 610 Euro. Interessant und absolut empfehlenswert ist das Winterpaket, denn für 450 Euro bekommt man nicht nur die beliebte Sitzheizung, sondern auch Lederschaltknauf, beheizbares Multifunktionslenkrad und heizbare Scheibenwaschdüsen. Deutlich teurer ist das Winterpaket Premium, das für 2.105 Euro zusätzlich heizbare Rücksitze und eine Standheizung mitbringt.

In Sachen Multimedia müssen sich Käufer des derzeit einzig bestellbaren Life-Modells keine großen Gedanken machen, denn mit dem großen Navi „Discover Pro“, DAB-Empfang und 7 Lautsprechern hat der Golf serienmäßig schon alles Nötige an Bord.

Fahrwerk

Kommen wir zu den Fahrwerks-Features. Hier ist das aktive Fahrwerk DCC absolut empfehlenswert, auch wenn es 1.045 Euro Aufpreis kostet. Neben den festen Modi Comfort, Eco und Sport bietet der Fahrdynamik-Manager nun auch im Individual-Modus die Möglichkeit, das Profil mittels eines Schiebereglers stufenlos zu schärfen. Eine tolle Sache! Die Progressivlenkung (215 Euro) und das Sportfahrwerk für 235 Euro brauchen indes nur Sportfahrer.

Motoren & Getriebe - Diesel oder Benziner

Zum Start ist das Antriebsangebot noch sehr überschaubar. Ganze vier Motoren haben es in die Preisliste geschafft. Jeweils zwei Benziner mit 1.5 Litern Hubraum und zwei Diesel mit 2.0 Litern Hubraum bilden die Basis. Die TSI-Triebwerke der neuesten Generation leisten 130 und 150 PS und sorgen für spritzige Fahrleistungen. Der Aufpreis für das stärkere Modell beträgt gut 1.000 Euro. Ob sich das lohnt, muss jeder am besten selbst bei einer Probefahrt „erfahren“. Später werden die eTSI-Modelle in den gleichen Leistungsstufen hinzukommen, die mittels 48V-Bordnetz und Starter-Generator als Mild-Hybride unterwegs sind.

Die beiden Diesel leisten 115 bzw. 150 PS, wobei das stärkere Aggregat zwangsweise mit den 7-Gang-DSG verheiratet wird. Alle anderen Versionen gibt es vorerst ausschließlich mit 6-Gang-Handschaltgetriebe. Hier ist der Preisunterscheid deutlich größer, denn der stärkere Motor erfordert knapp 4.700 Euro Aufpreis, bringt aber wie gesagt das DSG gleich mit. Noch mehr Leistung liefert ein 200-PS-TDI, der mit DSG und 4Motion zukünftig ebenfalls zu haben sein wird.

Weitere Motoren für den Golf werden folgen. Basistriebwerk bildet ein 1,0-TSI-3-Zylinder, der 90 bzw. 110 PS leistet und auch als eTSI verfügbar sein wird. Fehlen dürfen auch die Sportversionen GTI und R nicht, deren Markstart aktuell nicht bekannt ist. Auch zwei Plugin-Hybride mit 204 und 245 PS werden folgen, hier lohnt es sich eventuell, noch ein wenig zu warten.

Die Farben des neuen Golf

Neun Außenfarben werden ab Verkaufsstart zur Verfügung stehen. Die Basis bildet das bekannte  „Uranograu“. Darüber rangieren die beiden "Uni"-Sonderfarben „Mondsteingrau“ und „Pure White“. Metallic-Lacke gibt es in Blau, Grau, Gelb und Silber. Perleffektlacke in Schwarz und Weiß runden die Farbpalette ab. Innen hat man die Wahl zwischen dunklem „Soul“ und hellem „Stormgrey“ - alles reine Geschmacksache.

Die Felgen von 15 bis 18 Zoll

Bei den Rädern liefert Volkswagen bereits jetzt eine ziemlich große Auswahl. Serie beim Life sind 16-Zöller „Norfolk“, die recht simpel daherkommen und die ideale Wahl als Winterbereifung wären. Für den Sommer würden wir mindestens zu den 7,5 x17 Zoll großen „Ventura“-Rädern (655 Euro) greifen. Noch besser gefallen uns in den großen Radhäusern des Golf jedoch die beiden 18-Zoll-Varianten. Neben der „Bergamo“-Felge hat es uns hier besonders die coole „Dallas“ angetan, die mit 225/40er Reifen daherkommt. 1.145 Euro Aufpreis sind da sicher nicht zu viel.

Abschließend bleibt zu sagen, dass man bereits zum Verkaufsstart einen ganz hübschen Golf konfigurieren kann. Im Laufe der Zeit wird das Angebot der Ausstattungslinien, Motoren und Optionen allerdings noch beträchtlich ausgeweitet. Besonders das optionale Head-up-Display vermissen wir zum jetztigen Zeitpunkt im Golf-8-Konfigurator besonders.

Wer also nicht zu den ersten Golf 8-Fahrern gehören will oder muss, kann ruhig noch ein wenig warten!

Um euch die Entscheidung zu erleichtern, haben zwei unserer Redakteure mal einen Beispiel-Golf konfiguriert.

Marcus Berger, Redaktionsleiter: 

„Ja, ich habe mich auf den neuen Golf 8 gefreut. Und als einer der ersten durfte ich die neuste Generation bereits vor ihrer Markteinführung fahren und hautnah erleben. Ein Umstand, der einem natürlich einen größeren Einblick gibt, als es der beste Online-Konfigurator vermag. Und dennoch liebe ich das Spiel mit Sonderausstattungen, unterschiedlichen Felgen-Designs und Farben.

Mein persönlicher Golf kommt deshalb mit dem kleinsten 4-Zylinder ins Rollen. Seine 130 PS reichen locker um sportlich und ökonomisch fahren zu können. Der Mehrpreis von 1.000 € für den 20 PS stärkeren 1.5-TSI spare ich mir lieber. Stattdessen würde ich lieber ins Doppelkupplungsgetriebe samt Riemenstartgenerator investieren, der in Sachen Motorstart einfach ein Sahnestück ist. Und wenn sich beim Dahinrollen dann noch der Motor komplett abschaltet, wird klar, sparsamer kann man nicht fahren.

Optisch darf mein Golf aber gerne dicker auftragen. Zwar sind die 16-Zoll-Räder des „LIFE“ ok, die richtige Portion Sportlichkeit kommt für mich aber erst mit der 18-Zoll-Version im Design „DALLAS“ am Golf auf. Passend dazu muss die Progressiv-Lenkung an Bord sein, die noch mehr Sportlichkeit vermittelt und beim Einparken eine echte Erleichterung dank der geringeren Lenkbewegungen ist. Weniger zum Ziehen eines Anhängers, sondern eher zur Montage eines Fahrradträgers darf die elektrisch bedienbare Anhängerkupplung an meinem Golf nicht fehlen.

Wer im Innenraum die 160 € Aufpreis für die 30-farbige Ambientebeleuchtung einspart, macht einen gewaltigen Fehler. Viel schwerer fällt da die Wahl der richtigen Sitze. Statt der ergoActiv-Sitze nehme ich lieber auf den optionalen Sportsitzen hinter dem Lenkrad mit Heizung und Schaltwippen Platz. Weitere Wünsche lässt das LIFE-Modell kaum aufkommen, denn der volldigitale Tacho und das große Navigationssystem „Discover Pro“ mit seinem 10-Zoll-Display bietet bereits Funktionen wie DAB+, dank Multifunktionskamera Verkehrszeichenerkennung oder Online-Musik-Steaming serienmäßig.

Mit einer Summe von 2.745 € treibt lediglich das Top-Paket den Preis meines Golf ordentlich in die Höhe. Dafür zieht damit alles ein, was in einem Fahrzeug aus dem Modelljahr 2020 zu erwarten ist: 3-Zonen-Climatronic, für sonnige Tage das Panorama-Ausstell-/Schiebedach und natürlich das Top-Lichtsystem IQ-Light, das mit seinen 22 Einzel-LEDs je Scheinwerfer bei Dunkelheit nahezu jede Verkehrs- und Wettersituation ins optimale Licht rücken kann.

Bleibt eigentlich nur noch die Frage, welche Farbe es ein soll. Zwar sieht das „Limonengelb“ klasse aus, aber jeden Tag möchte ist das dann doch nicht anschauen. Viel alltagstauglicher und gefälliger sind da schon die Farben „Mondsteingrau“ und „Delfingrau Metallic“. Dank des Metallic-Effekts macht besonders die letztere Farbe in der Sonne eine tolle Figur, weshalb sie auf meinen ganz persönlichen Golf 8 darf. Am Ende kostet "mein" Golf genau 34.000 Euro."

Hier der Konfigurationscode zum Beispielgolf: V2G99PX7

Christopher Otto, Redakteur:

„Ich habe im Gegensatz zu Marcus den Fokus bewusst auf die Vernunft und höchste Effizienz gelegt. Schließlich ist der Golf für viele von uns nicht unbedingt ein Spaßmobil, sondern wird meist als reines Fortbewegungsmittel genutzt. Daher habe ich mich für den 2,0-TDI mit 115 PS entschieden. Mit einem praxisnahem WLPT-Verbrauch von nur 4,3 l/100 km ist man so sehr sparsam unterwegs. Gleichzeitig bietet der hubraumstarke Diesel mit seinen 300 Nm gute Fahrleistungen und sprintet bei Bedarf in 10,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Topspeed liegt bei 202 km/h.

Da der Golf in der momentan einzig verfügbaren Linie „LIFE“ bereits viele schöne Features serienmäßig mitbringt, muss man gar nicht so viele Kreuzchen in der Optionsliste machen. Das Uni-Grau steht dem Golf nicht besonders gut, weshalb ich ein klassisches „Reflexsilber“ für 610,00 € vorzog. Dazu entschied ich mich für Allwetterreifen auf den Serienfelgen, die mit 200,00 € berechnet wurden. Weil ich dunkle Innenräume nicht mag, mir das Panoramadach für einen Vernunftgolf aber zu teuer war, griff ich zumindest zur hellen Innenausstattung „Stormgrey“, die ohne Aufpreis ist.

Ganz im Gegensatz zum proaktiven Insassenschutzsystem mit Seitenairbags hinten, das zwar 530,00 € kostet, aber in Sachen Sicherheit unverzichtbar ist. Die automatische Distanzregelung ACC sowie eine Diebstahlwarnanlage kosten zusammen 770,- €. Für die dunklen Jahreszeiten sehr sinnvoll ist zum einen das Winterpaket für 450,00 € und zum anderen das Licht & Sicht-Paket mit „Light Assist“ für 305,00 €. Zu guter Letzt unterstützt die Telefonschnittstelle „Comfort“ mit induktiver Ladestation und Freisprecheinrichtung für 465,00 € beim sicheren Telefonieren.

Am Ende steht dieser Vernunftsgolf mit insgesamt 32.385,00 € im Konfigurator. Wer es noch deutlich günstiger haben möchte, muss bis nächstes Jahr warten, wenn die Basisvariante sowie die Dreizylinder an den Start gehen."

Hier der Konfigurationscode zum Beispielgolf: V4DRQBCS

Technische Daten:

 

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