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VW Fridolin (Typ 147) mit Touareg W12

Das unglaubliche Projekt: Fridolin für Fortgeschrittene/Pics by www.Vdubheaven.com
Bild: 'Fridolin W12 031.jpg'

Super-SUVs wie Touareg W12 oder Audi Q7 W12 rufen entweder Bewunderung oder Kopfschütteln hervor. Sie sind echte Superlative, die die Fantasie anheizen und die Gemüter befeuern. 12 Zylinder, sechs Liter Hubraum, 450 PS! Das ist der Stoff, aus dem die Träume sind! Gilt das auch für einen Fridolin? Einem Fridolin W12? Aber nicht als hirngespinstige Fantasterei, sondern als handfestes Projekt. VAU-MAX.de ist stolz darauf, dass uns der Erbauer Ruud Janssen exklusiv autorisiert hat, seine Geschichte hier zu erzählen. Eine Geschichte, die wie viele andere auch harmlos anfing, die aber noch lange kein Ende hat!

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Ruud Janssen präsentiert sein sensationelles Fridolin W12-Projekt auf Vau-Max.de.

Bild: 'Fridolin W12 036.jpg'

Wir erzählen sie aber trotzdem schon jetzt. Denn solche Projekte begeistern! Und sie ermutigen andere ähnliches zu vollbringen! Und in Zeiten wie diesen ist alles gut, was ein wenig Rückenwind bringt! Außerdem, so wie wir den kreativen Kopf hinter diesem Projekt kennen – wir haben Ruud kennengelernt als wir seinen goldenen Golf für ein VW Magazin produziert hatten - können wir uns gar nicht vorstellen, dass dieser Fridolin eine Luftnummer wird. Bestenfalls eine Luft-Wasser-Nummer. Denn, Ruuds Ziel ist es, den Fridolin mit einem Touareg-W12 auszustatten. Also die 34 PS-Kiste auf 450 PS hochzurüsten….Und bevor jetzt jemand denkt: „Träum weiter!“, lasst Euch sagen; der Motor steckt schon drin!

Mit einem Golf 1 VR6 fing alles an

Bild: 'Fridolin W12 002.jpg'

Fridolin-Foto aus der Frühphase mit Audi A8 18"-Felgen

Ruuds Schrauberkarriere begann mit einem goldenem Golf, der uns bei einem VW Treffen in den Niederlanden aufgefallen war. Dem ersten Einser-Golf mit VR6-Motor folgte ein weiterer mit 20 V Turbo aus dem Audi TT. Ruud war also ein echter Golf-Fan, was ihn nicht daran hinderte, einem guten Freund seine Unterstützung bei der Suche nach einem VW Fridolin zuzusagen. Die beiden fanden tatsächlich ein Exemplar, aber der Bekannte machte einen Rückzieher. Zu viel Rost. Was Ruud herausforderte. „Ich kann ganz ordentlich schweißen und ich schrecke auch vor Herausforderungen nicht zurück!“, so der Holländer. Kurzum: Ruud kaufte den Fridolin. Oder besser gesagt: einen Haufen Rost!

Nicht Originalzustand, sondern Hot Rod-Look

Bild: 'Fridolin W12 020.jpg'

Für alle Nichteingeweihte. In der ewigen Bestenliste der überragendsten Wegroster, dürfte der Fridolin noch vor dem AlfaSud auf Platz 1 liegen. Was angesichts einer so gut wie nicht existenten Ersatzteilversorgung die Beschäftigung mit diesem Auto etwas schwierig macht! Ruud schreckte das nicht ab. Dann würde er die Blechteile eben selbst anfertigen. Keine leichte Aufgabe, aber von den zu erwartenden Herausforderungen sicherlich noch eine der leichteren. (Wer mehr zum Thema Fridolin erfahren möchte: Hier klicken: Fridolin Typ 147!) „Vom ersten Tag an war mir klar, dass ich den Fridolin nicht in Originalzustand versetzen wollte. Vielleicht ein paar Audi-A8-Felgen, ein Golf-Motor, irgend wie insgesamt alles mehr in Richtung Hot Rod-Look!

Version 1: Fidolin mit Audi TT 20 V Turbo

Bild: 'Fridolin W12 008.jpg'

Aus dem ursprünglich geplanten Golf-Motor wurde dann ein Audi 1.8 T. Als Kraftübertragung sollte ein manuelles 5-Gang-Getriebe aus dem T3-Bus zum Einsatz kommen, das mit Hinterachskomponenten vom 1303 für seinen Einsatz im Frido fit gemacht wurde. Im gleichen Atemzug entschied sich Ruud für Scheibenbremsen rundum und zwar in den Formaten 390 x 37 mm (v)und 360 x 24 mm (h). Damit war auch eine weitere wichtige Entscheidung gefallen: große Räder mußten her!

Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!!!

Statt Audi A8 was Amerikanisches

Bild: 'Fridolin W12 007.jpg'

Für den angestrebten Hot Rod-Touch waren die 18“-Audi A8-Felgen fast schon zu gewöhnlich. Ruud entschied sich für einen echten Klassiker, nämlich die American Racing TorqueThrust 2. Ein Design, das auf Muscle Cars ebenso häufig anzutreffen ist wie auf Hot Rod-Projekten. Dabei ist das Grunddesign der Felge schon mehr als 40 Jahre alt. Mit den damals gebräuchlichen Abmessungen haben die felgen allerdings nicht mehr viel gemein. Ruud orderte die Felgen in der Dimension 8 x 20“ und schnallte 225/30 ZR20 Gummis drauf

Typ 147-rostet nicht mehr: Karosse komplett gestrippt

Bild: 'Fridolin W12 005.jpg'
Bild: 'Fridolin W12 003.jpg'

Ruud hat die Frido Karosse komplett vom Chassis abgehoben und anschließend bis ins Kleinste zerlegt. Um alle Rostnester aufzuspüren wurden die meisten Schweißpunkte aufgebohrt und z.B. so unter anderen der komplette Vorderwagen abgetrennt.

Bild: 'Fridolin W12 010.jpg'

Blechpartien, die nicht mehr zu retten waren, fertigte Ruud mit Hilfe von Holzschablonen, Meter-Blech und eigenen Geschick selbst an! Da die Kotflügel im Bereich der Scheinwerfer ohnehin hinüber waren, spielte Ruud auch mit der Einbaulage der Lampen. Im Kampf gegen den Rost nahm sich Ruud jedes Details an, und wenn es wie bei der Motorraumklappe, die Trennung des Aussenblatts vom Klappenrahmen war.

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Aktualisiert: Donnerstag, 22. Januar 2009

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