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AUTO DER WOCHE

Verfeinert: VW Corrado SLC VR6 Turbo

Seltenes Exemplar – “Sports Luxury Coupé” Corrado
Bild: '029_VW Corrado VR6 SLC Turbo US Ami BBS RS 301.jpg'

Es gibt Dinge, die kommen einfach nie aus der Mode. Sie werden zwar älter, behalten aber dennoch ihren Charme. Ganz genau so verhält es sich mit einigen Automobilen.

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Auch nach Jahrzehnten wirken diese frisch wie am ersten Tag. Ohne jeden Zweifel kann man die erste und zweite Generation Golf und auch den Karmann Ghia dazu zählen. Auf den besten Weg dahin ein Klassiker zu werden, ist auch so mancher Corrado. Altay Özsoy's VR6 mit Turboaufladung und 17 Zoll BBS-Felgen hat diesen Weg bereits erfolgreich hinter sich gebracht.

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Manchmal ist es schon etwas seltsam, welche Wege so manches Fahrzeug gehen muss, um endlich in gute Hände zu kommen. Nicht anders erging es dem hier gezeigten Corrado. Dabei ist das 1993er Modell alles andere als alltäglich und das auch schon ohne Modifikationen.
Immerhin kam der Wagen als echter Corrado SLC zur Welt.

SLC- Sports Luxury Coupé

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Nicht-Corrado-Experten sei die Bedeutung dieser drei Buchstaben näher erläutert. SLC steht für “Sports Luxury Coupé“ und damit für die US-Variante des Corrado VR6. In den USA erhielt der Corrado diesen Zusatz, um seine besondere Stellung gegenüber dem Rabbit (Golf) und dem Jetta (damals bei uns Vento) deutlich zu machen. Ob es der hier gezeigte Corrado jedoch jemals über den großen Teich geschafft hat, ist nicht bekannt.

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Vor Altay machte sich ein Kumpel an dem Wagen zu schaffen, der wiederrum hatte diesen bei Ebay von einem Österreicher abgekauft.
Als der Corrado dann endlich zu Altay in den Besitz wechselte, sollte sein “alter“ Glanz wieder hergestellt werden.
Die Karosserie war zwar komplett, doch im bereits zerlegten Innenraum fehlten einige Teile.

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Doch Hauptsache die US-Anbauteile und SLC spezifischen Karosserieteile waren noch da. Die Organisation neuer US-Stoßstangen des Facelift Corrado – dessen Stoßstangen etwas breiter sind – kostet neben Zeit nämlich auch ein kleines Vermögen. US-typisch verfügt der Stoßfänger vorn über keine Kennzeichenaufnahme, dafür aber über Sidemarker, die Altay aktuell gegen einen Satz weiße Exemplare getauscht hat.

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Zwar waren alle wichtigen Karosserieteile des Corrado da, deren Zustand ließ jedoch zu wünschen übrig und machte eine Neulackierung im original Farbton unumgänglich. Bis auf das Entfernen des Steinschlagschutzes der Seitenschweller blieb das Blech unangetastet, kann aber dennoch mit einigen Updates glänzen.

Bild: '009_VW Corrado VR6 SLC Turbo US Ami BBS RS 301.jpg'

So steht der Corrado heute auf einem klassischen Satz dreiteiliger BBS „RS 301“-Felgen, für die so mancher sein letztes Hemd geben würde, um sie in diesem Zustand zu bekommen. Altay bereitete die Räder neu auf, indem er den Felgenstern erst Hochglanzverdichten und anschließend Verchromen ließ. Die zum Umbau auf 8 Zoll Breite benötigten Felgenbetten wurden hingegen nur verdichtet. In Kombination mit einem KW-Gewindefahrwerk der Variante 3 und 205er Reifen passen die Räder ohne nennenswerte Änderungen der Radkästen an den Corrado VR6.

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Aktualisiert: Sonntag, 10. April 2011

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