AUTO DER WOCHE
Luftgekühlt 2.0 – Porsche 964 Carrera 2 Tuning
Muss man einen Porsche wirklich tunen? Oh ja! - wenn er danach so aussieht!
Porsche-Türgriffe am Golf 1, Porsche-Spiegel am Corrado, Porsche-Motoren im Käfer und Bulli oder Porsche-Felgen und -Bremsen in allen erdenklichen VW-Modellen:
Die Zuffenhausener gehören schon lange in die Tuning-Szene und das nicht erst seitdem der Konzern wieder unter VW-Herschafft steht. Wir nutzen also die Gelegenheit und haben sofort auch deutlich mehr Porsche für Euch im Angebot. Den Anfang macht hier Marc Müllers Porsche 964 Carrera 2, der sicherlich nicht nur bei den Golf-Fans für Begeisterung sorgen wird.
Wenn einem VW Golf und Co. nicht mehr genügen kommen viele VW-Fans irgendwann vom wassergekühlten Weg ab und liebäugeln mit einem luftgekühlten Klassiker. Doch Käfer und T1 oder T2 sind oft Großbaustellen, die nach viel Zeit und Know-How verlangen. Marc Müller wollte dennoch im luftgekühlten Wagen mit Boxermotor - möglichst stilecht -unterwegs sein.
Irgendwann ist die Zeit für einen Porsche gekommen!
Doch nicht der Käfer hatte es ihm angetan. Für ihn sollte es eine ganze Spur sportlicher sein. Nach diversen Golf 1- und Audi Cabrios hatte der 36-Jährige schon länger einen Blick auf den Porsche 964 geworfen. Nicht zu modern und dennoch gut ausgestattet war der 964 genau nach seinem Geschmack. Als sich dann ein Bekannter von seinem 911er trennen wollte, griff Marc zu.
Das ist nun gerade einmal ein Jahr her. Seitdem hat sich am 911er so einiges getan. Ganz besonders den Winter nutzte der gebürtige Hamburger, um den Porsche zu neuem Glanz zu verhelfen. Ein beim Kauf schon verbautes H&R Fahrwerk flog nach der ersten Fahrt direkt raus. Stattdessen wanderte ein KW-Gewindefahrwerk unter das Blechkleid des Porsche.
GT3 Sitze im Porsche 964 Carrera 2
In seiner Variante 3 mit einstellbarer Druck- und Zugstufe lässt es selbst bei der extremen Fahrwerkseinstellung, die Marc wählte, noch genügend Restkomfort. In Zahlen ausgedrückt: Dieser Porsche liegt vorn satte 110 Millimeter näher am Asphalt und ist dennoch problemlos fahrbar.
Ein Fahrwerksupdate und neue Räder waren Pflicht
Doch war das Fahrwerk nur die halbe Miete. Die Frontstoßstange und Motorhaube bekam eine Neulackierung, die altersbedingte Spuren wie Steinschläge und Co. verschwinden ließ. Seitenschweller sowie die unteren Teile der Heckstoßstange erhielten in diesen Rahmen ebenfalls Farbe. Der Frontstoßstange verhelfen weiterhin weiße Blinkleuchten sowie Lufteinlässe vom RS-Modell zu einem individuellen Look.
Weiße Seitenblinker, die man so auch am Golf 2 verwendet, rote US-Rückleuchten mit Seitenmarkierungsleuchten sowie ein Satz Cup-Spiegel runden das neue Design der Karosserie ab, fast zumindest. Denn erst nachdem auch neue Räder an die Achsen des Carrera 2 gesteckt waren, war Marc voll und ganz zufrieden.
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Kommentare: 2
Aktualisiert: Donnerstag, 08. Juli 2010
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edelsta
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ralffn » Ralf aus Friedrichshafen (42)
Kann mir bitte jemand den Kontakt zu dem Besitzer des 11er herstellen...??
Audi-RS4 » Rainer aus BS (34)
Ein echt scharfes Teil der 911er! Hammer geil !!!!!