Rallye Paris Dakar + DTM
Sie gilt als die härteste Rallye der Welt, die Rallye Paris Dakar. In einem endlosen Belastungstest für Mensch und Material stürmen eine ganze Reihe namenhafter Teams von den Toren Paris hinab in die sandigen weiten des Algerischen Dakar. Eine Tour über zwei Kontinente und mehr als tausend Kilometern, über die Meerenge von Gibraltar (Dschebl-al--Tariq, Gipfel des Tarik im arabischen) hinweg auf den nordafrikanischen Subkontinent enlang der Küsten durch sandige Herausforderungen des Geländes, das schleifend an allem zehrt, was sich ihm auf der Strecke aussetzt. Doch beginnen tut es alles in der idylle der weiten Französischen Landschaften, die grüner nicht sein könnten.
Besonders bemerkenswert ist der steigende Schwierigkeitsgrad für die Fahrer während der Rallye Paris Dakar von der mitteleuropäischen Umfeld langsam, über die Pyrenäen hinab in eine felsige und langsam immer staubiger werdende Umwelt, die mit jedem Kilometer in den Süden, in Richtung Afrika, mehr und mehr an den Besatzungen zerrt. Verschiedene Luftdrücke, Feuchtigkeiten und Temperaturen binnen weniger Tage durchlebt ein Dakar Fahrer mehrere Jahreszeiten und andere Unbillen des Wetters wie Trockenheit und Regen, Nebel und Sandstürme.
Das macht die Rallye Paris Dakar wahrhaftig zur härtesten Rallye der Welt, die auch für ihre Fahrer eine bestimmte Gefahr darstellt: Trotz aller Sicherheitsregeln und Vorsichtsmaßnahmen kommt es immer wieder zu schwere Unfällen auf der Rallye, was vor allem in der quasi nicht vorhandenen Streckenführung in Verbindung mit der extremen Körperlichen Belastung für die Fahrer resultiert. Das manche Fahrer dabei tragisch ums Leben kamen unterstreicht die notwendige Erfahrung und die Streckenkenntnisse, die ein Fahrer in diesem Wettbewerb ganz selbstverständlich neben der notwendigen Zähigkeit mitbringen muss, um die körperlichen Unbillen unbeschadet und vor allem fahrtüchtig zu überstehen.
Die Fahrzeuge, die bei der Rallye Paris Dakar an den Start gehen, sind ganz besonders auf die auftretenden Belastungen und Unbillen ausgelegt: Umgebaute Rennfahrzeuge mit High-Tech-Bauteilen, die aus den modernsten Werkstoffen nach den Technologien state of the art hergestellt werden. Sowohl Karbofasern werden verwendet um Gewicht zu sparen, Titanbauteile im Verschleißbereich erlauben Gewichtseinsparung bei höherer Belastbarkeit und im gesamten Fahrwerk kommen die unterschiedlichsten Dämpfersysteme zum Einsatz: Hauptsache ist, die Strecke unbeschadet zu überstehen, und wo es keine Streckenbegrenzungen gibt, da kann es auch mal rauer zugehen, so das die Fahrzeuge schwerpunktmässig daraus ausgerichtet sind, den Unbillen abseits der Strecke zu begegnen, statt vor allem auf eine gute und saubere Straßenleistung ausgelegt zu sein, denn diese würde auf der Rallye Paris Dakar nicht lange überleben: Ein Hügel, ein Stein, Flugsplit und schon ist die Rennaufhängung eines nicht spezialisierten DTM-Fahrzeugs hinüber und das Rennen gelaufen. Dass diese Spezialisierung natürlich auch zur Sicherheit der Fahrer beiträgt, muss an dieser Stelle nicht weiter erwähnt werden, oder?
An der Rallye Paris Dakar messen sich nicht nur die Fahrer: Auch die Hersteller aller möglichen Bauteile für Fahrzeuge finden in diesem Wettbewerb eine der härtesten Belastungsproben für ihre Produkte. Durch die rapide wechselnden Witterungsbedingungen und die raue Strecke ohne wirkliche Führung, finden die meisten Bauteile hier ihren Meister oder ihre eigene Meisterprüfung, die in dieser Form keine Versuchkammer und kein Versuchsaufbau ersetzen kann, da es sich schlicht um die unbestreitbare Realität handelt, die mit gnadenlosem Einwirken der Naturkräfte auf Mensch und Material einen umfangreichen Belastungstest unterzieht ohne dabei einseitige Belastungszenarien zu erzeugen. Dieser Technische Aspekt ist für die Entwicklung neuer, robuster Technologien im Rennsport ebenso wie für die Weiterentwicklung zivilier Technologien unbestreitbar wichtig, ohne dabei die Mühen der Fahrzeug- und Bauteilhersteller im eigenen zu reduzieren, ist die Rallye Paris Dakar noch mehr als ein DTM Rennen die wahre Königsdisziplin für Bauteile und Werkstoffe.
Auch wenn es an den groben Streckenverläufen Passanten gibt, so verfolgt man die Rallye Paris Dakar am besten wie die DTM vom bequemen Sessel im Wohnzimmer vor dem Fernseher. Zu groß sind die Distanzen zwischen den einzelnen Stationen und nun mal ehrlich, wer hat schon Zeit "mal eben" nach Algerien, Marokko oder eben auch "nur" Spanien zu fliegen. Die Internationalen Motorsportsendungen strahlen ihre Aufnahmen von der Rallye Paris Dakar auf den größten Sportendern aus, im Premiumprogramm mancher Anbieter sogar 24h Stunden und live aus den Fahrzeugen übertragen. Weiterhin fahren Kamerateams auf den Begleitwagen und führen an den Stationsposten Interviews, so das die Rallye Paris Dakar beinahe ebenso spannend wie ein DTM Rennen, was ja in deutlich sicheren Laufbahnen sich abspielt, wie die berühmte Rallye, die seit fast 100 Jahren die Automobilsportfans begeistert.
Sollten sie die Ereignisse während der Rallye Paris Dakar verfolgen wollen, ist das kostenlose Online-Magazin VAU-MAX.de ihre Anlaufstelle - Wir berichten von der Rallye Paris Dakar tagesaktuell und kostenlos für unsere Leser, und auch im Communitybereich des Magazins können sie sich mit andeen Automobilbegeisterten über das Rallyegeschehen austauschen oder aber über alle anderen Themen, die sich rund um Tuning, Motorsport und Automobilen Enthusiasmus drehen. WWW.VAU-MAX.de ihr kostenloses Online-Magazin für Enthusiasten und die, die es noch werden wollen! Probieren sie es aus! Unverbindlich und Aktuell!