AUTO DER WOCHE
Exklusiv: Golf 6 GTI Tuning - Black Series GTI 6
Schwarz matter Golf 6 GTI mit reichlich Carbon und extra Tiefgang
Der neue GTI ist gerade einmal ein paar Wochen auf dem Markt und schon zeigt VAU-MAX.de den ersten ernsthaft getunten 6er GTI. Aber nicht irgendeinen, sondern ein von vorne bis hinten überarbeitetes Exemplar. Leistungssteigerung, neuer Lack und Carbon an allen Ecken machen hier den Reiz aus.
“Gestern“ stand der GTI quasi noch im Showroom des VW-Händlers, heute präsentiert Euch VAU-MAX.de diesen getunten 6er GTI exklusiv.
Mit dem Umbau von Neuwagen ist es ja immer so eine Sache, viele trauen sich einfach nicht ran, um etwaigen Ärger im Falle von Garantiefragen aus dem Weg zu gehen. Einer, der damit überhaupt kein Problem hat, ist Jan Becker aus Heiligenstadt. In seinem Schrauberlebenslauf der letzten fünf Jahre finden sich ausschließlich frisch umgebaute Neuwagen wieder.
Es war also klar, dass auch der neue GTI so schnell wie möglich individualisiert werden sollte.
Fertigstellungstermin war das diesjährige Wörthersee-Treffen. Da die Markteinführung des neuen GTI terminlich recht knapp davor war, griff Jan auf einen beim Händler stehenden GTI zurück, um langen Lieferzeiten aus dem Wege zu gehen.
GALERIE: EXKLUSIV: GOLF 6 GTI TUNING - BLACK SERIES GTI 6
Manchmal kann man auch zu viel Sonderausstattung an Bord haben
Lediglich zwei Kleinigkeiten waren nicht 100% nach seinem Geschmack. So verfügte der GTI über zwei Türen zu viel und das elektronische VW-Fahrwerk DCC. Alle weiteren Ausstattungsdetails wie Schiebedach, Leder, das große Navigationssystem oder das DSG-Getriebe gaben letztendlich jedoch den Ausschlag, genau diesen GTI zu erwerben.
Ganz einfach war der Umbau eines so neuen Autos aber nicht. Los ging es mit dem Fahrwerk. Für den Golf 6 haben die Hersteller zwar schon etwas im Programm, für den GTI zum Zeitpunkt des Umbaus jedoch nicht. Zumal Jan den Golf 6 GTI ordentlich tiefer legen wollte. Nach unzähligen Telefonaten, stellte man ihm schlussendlich bei H&R ein passendes Fahrwerk zusammen.
Lediglich die Federn der Hinterachse mussten nachträglich noch einmal gewechselt werden, da der Tiefgang am Heck einfach zu radikal war. Für das DCC-Fahrwerk war ab diesem Zeitpunkt auch Schluss. Da das Fahrwerk zusammen mit Getriebe, Lenkung und unzähligen weiteren Sensoren vernetzt ist, musste es komplett aus dem elektronischen System “gelöscht“ werden, um keine Fehlermeldungen oder leuchtende Kontrollämpchen im Cockpit zu haben.
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Aktualisiert: Donnerstag, 18. Juni 2009
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