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AUTO DER WOCHE

Mehr als Motor-Tuning: Golf 3 mit 1,8 T-Maschine

Dezent, Edel und mit reichlich Turbo-Power unter der Haube

Gut gedreht! Denn unter der Motorhaube dieses Golf arbeitet heute ein Motor, der eigentlich für den Audi A4 gedacht war. Für Jan Krüger zählten die 280 PS, die 1,8er abdrückt, doch auch die Optik sollte bei diesem Projekt nicht zu kurz kommen.

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Show & Shine - ein Wettbewerb, an dem Jan zusammen mit seinem Golf so oft teilnimmt, wie es geht. Denn seit kurzem steht der Golf nur noch an dritter Stelle und kommt erst nach seinem Töchterchen Amelie und Freundin Claudia. Aber Aufmerksamkeit hat der Leipziger dem Volkswagen ohnehin bereits reichlich geschenkt.

Bild: 'Vau-MAX_036.jpg'

Seit April 2001 werkelt Jan nun schon an seinem Traumwagen. Herauskam nach all dieser Zeit mal mehr, mal weniger befriedigende Ergebnisse. In der aktuellen Phase steht der Golf in einem zeitlosen Design da, das ganz auf edel und dezent getrimmt wurde und dennoch das Potenzial unter der Motorhaube erahnen lässt.

Audi-Power im Golf-Motorraum

Bild: 'Vau-MAX_020.jpg'

Beim Antrieb bediente sich Jan im VAG-Baukasten. Denn der Motor im heute teilweise gecleanten und beige lackierten Motorraum stammt nicht von Volkswagen, sondern aus Ingolstadt. Technisch sind beide Maschinen zwar gleich, jedoch ganz anders angeordnet. Die Modifikationen des im A4 längs angeordneten 1,8 T hielten sich aber in einem erträglichen Rahmen.

Größte Änderungen waren die neuen Motorhalter und ein für den Quereinbau passendes Getriebe. Jan griff hier auf eine G60-Schaltbox zurück, die zudem mit einem verlängerten fünften Gang bestückt wurde.

Bild: 'Vau-MAX_022.jpg'

Das Getriebe passt so ohne weitere Änderungen an den 1,8T-Block. Doch damit war in Sachen Antrieb noch längst nicht Schluss. Schließlich kommen die 280 PS nicht von ungefähr. Verantwortlich dafür ist ein größerer K04-Lader der nun für maximal 1,5 bar Ladedruck gut ist. Ein Mercedes Sprinter-Ladeluftkühler, sowie ein 100 Zellen-Kat, 70er Hosenrohr und eine Bastuck-Abgasanlage sind ebenfalls mit an Bord. Die umprogrammierte Software kümmerte sich um das reibungslose Zusammenspiel aller Komponenten.

Mercedes Lack auf Wolfsburger Blech

Bild: 'Vau-MAX_047.jpg'

Beim Styling der Außenhaut bediente sich Jan ebenfalls wieder außerhalb des VW-Regales. Doch bevor Krause Tuning aus Torgau den Lack auftragen konnte, war so mancher Schweißpunkt zu setzen und so mancher Liter Spezialkleber anzurühren. Jan verordnete der Front nämlich einen neuen Look, indem er die Stoßstange von ihren Sicken befreite, die unteren Lufteinlässe neu formte und die Kennzeichenmulde zu Gunsten der Ladeluftkühlung ausgeschnitten wurde.

Bild: 'Vau-MAX_063.jpg'

Am Heck sollte der Stoßfänger ebenfalls gecleant werden. Zusätzlich bereinigte das Mitglied des “VW Club Schkeuditz“ noch die Heckklappe vom Scheibenwischer, den Emblemen und der Kunststoff-Griffleiste. Nachdem auch noch die Radläufe gezogen waren, konnte der weinrote Mercedes-Lack auch schon aufgetragen werden.

Bild: 'Vau-MAX_053.jpg'

Bei der Farbgebung beschränken sich die Krause-Jungs jedoch nicht nur auf die Äußerlichkeiten. Oder die ebenfalls eingefärbten Kunststoffteile wie Zierleisten und Spiegel samt Halterungen.
Zum Motorraum passend sollte auch das Innenleben des Tankdeckels und der Tank beige lackiert werden. Und zur Außenfarbe passende ließ Jan wiederum den gecleanten Schlossträger und die Gehäuse der Scheinwerfer in Wagenfarbe einfärben.

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Aktualisiert: Sonntag, 10. April 2011

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