AUTO DER WOCHE
Animal Planet – Tierisches Golf 4 Tuning
Der Giraffen-Golf kommt ins Rollen
Der Trend, einen Wagen unter einem bestimmten Motto zu bauen, hat sich bereits vor ein paar Jahren durchgesetzt. Bei diesem Golf macht so mancher einen langen Hals und schon sind wir beim Thema, dem sich Thomas Reif und sein Golf 4 verschrieben haben. Nicht umsonst ist sein Vierer in der Szene als Giraffen-Golf bekannt.
Hier ist der Name einmal mehr Programm.
Einfach drauf losschrauben, das war einmal. Wer heute ganz vorn in der Szene mitmischen will, muss sich schon etwas einfallen lassen, um auf den großen Events der Szene mithalten zu können, und um zu zeigen, dass eigene Ideen den Reiz des eigenen Wagen ausmachen.
Einer, der weiß wo es lang geht, ist Thomas Reif, dessen Golf 4 stets im Mittelpunkt steht. Kein Wunder, schließlich hat sein Vierer alles, was ein echtes Show-Car haben muss.
Inspiriert von seinem Schrauber-Freund Martin Arnold – dessen Golf 4 wir Euch bereits gezeigt haben HIER KLICKEN – legte Thomas mit seiner Konzeption vom Giraffen-Golf los.
Dabei fielen die Modifikationen am Blech des Golf IV recht dezent aus. Keine fetten Spoiler, Lufteinlässe oder sonstige Auswüchse lenken vom Wesentlichen ab.
Lediglich das Entfernen der Seitenblinker und des Heckwischers fallen ins Auge. Ähnlich dezent ist auch der neue Kühlergrill ohne VW-Emblem. Hier sorgt eine begradigte Motorhaube und Stoßstange ohne Emblem-Aussparung für einen cleanen Look.
Das Fehlen der “Nummernschildmulde“ und der Sicke zwischen Stoßfänger und Frontspoiler geht fast schon unter. Die dezente Designlackierung an den Flanken des Golf 4 weniger. Um die kümmerte sich Lackprofi und Airbrusher Marko Moschner von Spektacolor. Dabei sollte aber keinesfalls zu dick aufgetragen werden, also fiel alles recht dezent und edel aus. Nur wer genau hinsieht, entdeckt im Design das Thema des Golfs – Giraffe – immer wieder und an allen Ecken und Enden.
Unterhalb der mit beigen Leder bezogenen Golf 5 Spiegel findet sich - in dezentes Blau gehalten - gar der Kopf einer Giraffe in Farbe verewigt. Zahlreiche Pinstipings umgeben alles und verleihen dem Lackkleid sein perfektes Finish.
Alles andere als hochbeinig – der tiefe Giraffen-Golf
Im Gegensatz zu einer echten Giraffe kommt Thomas Golf alles andere als auf Stelzen daher. Vielmehr ruht der Vierer tief geduckt auf dem Boden der Tatsachen. “Schuld“ daran, ein G.A.S. Luftfahrwerk, mit dem sich eine etwaige Bodenfreiheit auf Knopfdruck in Luft auflöst.
Auch sind die Beine des Golfs ordentlich fett. Stramme 8,5 x 20 Zoll messen die Dolce-Alus samt 225er Gummis an den Achsen. Mit beige lackierten Inlays nehmen sie zudem das Design der Lackierung auf. Unter der Motorhaube erstrahlt ebenfalls alles in Beige. Hier ließ Thomas die Motorabdeckung des TDI und weitere Parts beige einfärben und mit zahlreichen Airbrushs versehen.
INFOS ZUM ARTIKEL
Kommentare: 3
Aktualisiert: Donnerstag, 05. November 2009
|
|
[Kommentar schreiben] Kommentare
lindfl » Florian aus Mining (20)
hat er verkauft, steht jz bei irgeneinem autohaus...!
bullileinchen » Lila aus Stuttgart (30)
@schmo: Wieso war? Gibts, den nicht mehr?
Schmo » Matthias aus Pfakofen (25)
die giraffe, war schon geil